geschrieben von Stefan am Samstag, den 12. Juli 2008 um 16:27
Heute möchte ich Ihnen ein Heft von Öko-Test empfehlen. Das “Öko-Test Spezial Haüser”. Mit diesem Spezialheft wird Bauherren ein Wegweiser an die Hand gegeben der einem hilft so manche Klippe die es beim Haus bauen zu beachten gilt zu umschiffen. Dabei richtet sich das “Öko-Test Spezial Häuser” nicht nur an Bauherren die neu bauen, sondern auch an solche die ihr Haus modernisieren möchten. Dabei behandelt das Heft viele Fragen rund um die Finanzierung des Hauses. ÖKO-TEST stellt jede Menge Häuser vor, nennt Vor- und Nachteile sowie die Kosten. Und wer gerade darüber nachdenkt sich ein Passivhaus zu bauen oder sich eins vom Architekt planen zu lassen dem sei das Heft auch ans Herz gelegt, denn mit dem Thema Passivhaus beschäftigt es sich auch.
das Heft kostet 5,00 Euro kann hier bestellt werden.
Kategorie: Hausbau
geschrieben von Fritz am Dienstag, den 10. Juni 2008 um 16:26
Der zuständige Haupt- und Finanzausschuss in Wekeln (NRW) hat den Beschluss gefasst, dass jeder Bauherr, der ein Grundstück kauft, einen Umweltaufschlag von fünf Euro pro Quadratmeter zahlen muss. In diesem Jahr werden dadurch ca. 110.000 Euro eingenommen. Dieses Geld wird dann denjenigen zugute kommen, die in ein Energiesparhaus oder in ein Passivhaus investieren.
Die Stadt kostet dieses Umwelt-Förderprogramm nichts, es orientiert sich an den Richtlinien der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Wer ein KfW 60-Haus errichtet bekommt 3000 Euro, wer in ein KfW 40-Haus investiert kann sich über 4000 Euro freuen und derjenige, der sich für ein Passivhaus entscheidet, erhält eine Förderung von 6000 Euro. Innerhalb von vier Wochen wird der Zuschuss gezahlt.
Wenn doch nicht das gesamte eingenommene Geld ausgezahlt werden sollte, wird der Rest für energetische Maßnahmen an oder in städtischen Gebäuden verwendet.
Kategorie: Allgemein, Energie, Förderung, Hausbau, Passivhaus
geschrieben von Fritz am Freitag, den 6. Juni 2008 um 23:06
Der Bundestag hat heute ein umfassendes Klimaschutzpaket auf den Weg gebracht. Ob folgende Maßnahmen ausreichen, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 % zu reduzieren ist zwischen den Parteien jedoch noch strittig:
- Der Anteil an Heizwärme aus klimafreundlichen Quellen soll von heuet 6 % auf 14 % im Jahr 2020 steigen. Dieses soll durch die Pflicht erreicht werden, bei Neubauten einen bestimmten Anteil der Heizwärme zukünftig aus Sonne, Biogas, Holz oder Erdwärme zu gewinnen. Bei Altbauten wird es erst einmal jedoch kein Pflicht zum Austausch oder Modernisierung geben.
- Die Ökostrom-Förderung wird neu gestaltet. Offshore-Windräder werden zukünftig mehr gefördert, Windräder an Land und Solaranlagen dagegen weniger. Der Ökostromanteil an der deutschen Stromerzeugung soll bis 2020 von derzeit 12 % auf 25 – 30 % wachsen.
- Der Anteil an Kraft-Wärme-Kopplung soll sich ebenfalls erhöhen, von derzeit 12 % auf 25% im Jahr 2020. Dazu werden zukünftig 750 Millionen Euro jährlich an Fördermittel bereitgestellt
Auch wenn diese 750 Millionen Euro sich als Kosten darstellen, sollte nicht vergessen werden, dass sich daraus auf der anderen Seite nicht nur ein kleiner Stein für den Klimaschutz entwickelt. Ganz nebenbei wirken sich solche Förderungen sehr positiv auf den Arbeitsmarkt aus.
Weitere Infos unter anderem direkt auf der Seite der Bundesregierung und der DENA.
Kategorie: Allgemein, Energie, Förderung, Hausbau, Haustechnik, Heizkosten, Klimaschutz, Sanierung, Ökologie
geschrieben von Fritz am Freitag, den 25. April 2008 um 10:41
Ergänzend zum Artikel von Stefan vom 03.April 2008 gibt es wichtige Neuigkeiten. Der internnational anerkannte Brandschutzexperte Dr.-Ing Michael Dehne wird das Brandschutzkonzept für die drei fünfgeschossigen Passivhäuser am alten Schlachthof in Berlin Prenzlauer Berg erarbeiten. Damit ist schon jetzt sichergestellt, dass das Bauvorhaben brandschutztechnisch keine Fragen offen lassen wird.
www.kd-brandschutz.de
www.passivhaus-prenzlauer-berg.de
Kategorie: Allgemein, Architektur, Bautagebuch, Hausbau, Passivhaus, Passivhaus-Konzept
geschrieben von Fritz am Montag, den 21. April 2008 um 10:11
Am 26. April 2008 startet der inzwischen 13. „Tag der erneuerbaren Energien“. Aus der Taufe gehoben wurde der Tag 1996 in der Städtchen Oederan in Sachsen unter dem Motto „Zehn Jahre nach Tschernobyl – es geht auch anders“. Seit 2001 wird der Tag bundesweit begangen.
Ziel ist die Information, Beratung und Vorführung der Nutzung regenerativer Energien, des Solaren Bauens und der Energieeinsparung. Damit wird um Akzeptanz und Nachahmung als Einstieg in eine dezentrale Energieversorgung auf der Basis erneuerbarer Energien geworben. Weiterhin dient die Aktion auch der Förderung des regionalen Handwerks und der Wirtschaft zur Nutzung der regionalen nachwachsenden Energieressourcen.
Mitmachen können Anlagenbetreiber, die ihre Anlage öffnen und Unternehmer, die zeigen, wie regenerative Energien genutzt werden können. Im letzten Jahr waren bereits über 1000 Mitwirkende dabei, die vielfältigste Themen präsentierten: solarthermische oder Photovoltaik- anlagen, Wind- oder Wasserkraftanlagen, Biogasanlagen zur Wärme- und Stromerzeugung, Holzheizungen, Pflanzenölnutzung oder auch Solararchitektur und Verbesserungen der Energieeffizienz. Vor allem in Sachsen gibt es bisher in diesem Jahr besonders viele Teilnehmer zu verzeichnen.
Weiter Informationen für interessierte Besucher und auch interessierte Aussteller gibt es auf der Homepage www.energietag.de
Kategorie: Allgemein, Energie, Energiebilanz, Hausbau, Haustechnik, Termine
geschrieben von Fritz am Donnerstag, den 3. April 2008 um 15:28
Und wieder einmal unsere Nachbarn aus Österreich:
Es ist möglich einen angenehmen Urlaub zu verbringen und ganz nebenbei die Vorteile eines Passivhauses kennen zu lernen. Der Sonnenplatz in Großschönau bietet die Möglichkeit zum Probewohnen im Passivhaus. Architektonisch und technisch unterschiedliche Häuser des Musterhausparks können bewohnt werden und geben technische und bauliche Anregungen, die man später für das eigene Passivhaus übernehmen kann. http://www.probewohnen.wvnet.at/
Kategorie: Allgemein, Architektur, Energiesparhaus, Hausbau, Passivhaus, Passivhaus-Beispiele, Termine, Tips und Tricks
geschrieben von Fritz am Mittwoch, den 2. April 2008 um 10:27
Unter der Schirmherrschaft von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee findet im April 2008 die 12. Internationalen Passivhaustagung in Nürnberg statt. Ca. 1000 der weltweit führenden Architekten, Ingenieure und Wissenschaftler des energieeffizienten Bauens werden anwesend sein, Referenten der Internationalen Energie Agentur aus Paris und von “Intelligent Energy Europe” (IEEA) werden einige der über 70 Vorträge halten. Mehr Informationen gibt es unter: www.passivhaustagung.de
Kategorie: Allgemein, Architektur, Hausbau, Klimaschutz, Passivhaus
geschrieben von Stefan am Freitag, den 21. März 2008 um 13:22
Nach dem Wegfall der Eigenheimzulage werden in Deutschland wieder weniger Häuser gebaut. Die Genehmigung zum Hausbau sanken im letzten Jahr um ein Viertel. Besonders schmerzlich ist jedoch der Rückgang beim Bau von Ein- oder Zweifamilienhäuser. Hier sanken die Bauanträge sogar um ein Drittel. Bei den Mehrfamilienhäusern sieht es etwas besser aus. Hier war nur ein Rückgang von rund 12 Prozent zu vermelden.
Die Bundesregierung will nun diesen Trend der durch den Wegfall der Eigenheimzulage ausgelöst wurde stoppen. Deshalb einigte man sich im Februar auf das sogenannte “Wohn-Riester“. Dabei können Häuslebauer ihre gesparten Riesterbeträge auch zum Kauf einer Immobilie oder zum Bau eines Hauses verwenden.
Kategorie: Förderung, Hausbau
geschrieben von Fritz am Sonntag, den 3. Februar 2008 um 14:11
Das zurzeit größte Passivhaus entsteht momentan in Innsbruck. Auf einem 33000 qm großen Gelände errichtet die Wohnbaugesellschaft „Neue Heimat“ für 46 Mill. Euro 354 Wohnungen mit einer Bruttogeschoßfläche von 35000 qm. Die Mehrkosten gegenüber herkömmlicher Bauweise betragen nur 11 Prozent. Ein Teil dieser Mehrkosten übernimmt die Tiroler Wohnbauförderung.
Das Projekt wird mit einer 1000 qm großen Solaranlage, mit Pelletheizungen, Wärmepumpen sowie Wohnraumlüftungsanlagen ausgerüstet. Fertigstellung ist im Frühjahr 2010.
Kategorie: Allgemein, Architektur, Hausbau, Passivhaus, Passivhaus Geschichte, Passivhaus-Beispiele
geschrieben von Fritz am Freitag, den 1. Februar 2008 um 13:19
Vom 14. bis zum 17. Februar 2008 findet die österreichische Messe Bauen + Wohnen in Salzburg statt. Schwerpunkt in diesem Jahr ist das Passivhaus als Alternative zur konventionellen Bauweise. Besucher können sich zu den Themen Bauen, Wohnen und Energiesparen breit gefächert bei 500 Ausstellern in 14 Hallen informieren. Tickets sind auch online erhältlich.
http://www.bauen-wohnen.co.at/
Kategorie: Allgemein, Energie, Energiesparhaus, Hausbau, Heizkosten, Niedrigenergiehaus, Passivhaus, Termine
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