geschrieben von Stefan am Sonntag, den 19. Oktober 2008 um 11:39
Der Energieausweis, so lese ich im energieblog.de ist für Mieter noch nicht so wichtig. Dabei sollte er es sein, denn über den Energieausweis wird die Energiebilanz eines Gebäudes ausgewiesen. Wenn also ein Gebäude besonders wenig Energie verbraucht lässt sich auch für Mieter viel Geld beim Heizen sparen. Seit dem 1. Juli 2008 ist der Energieausweis für Vermieter und Verkäufer von Immobilien die vor 1965 gebaut wurden ein Pflichtdokument. Für später erstellte Objekte wird der Energieausweis am 1. Januar 2009 zur Pflicht. Das sollten Mieter nutzen und bei der Wohnungssuche sich auch den Energieausweis vorlegen lassen, denn nur so können sie abschätzen welcher Energieverbrauch auf sie zukommt. Mit diesem Wissen lässt sich dann auch eine Wohnung mit einer geringen Energiebilanz finden und somit viel Geld sparen.
Kategorie: Energiebilanz, Heizkosten
geschrieben von Fritz am Samstag, den 7. Juni 2008 um 11:05
Ein Nachtrag zum gestrigen Blog über das Klimaschutzpaket. Heute wurden Zahlen veröffentlicht, in denen ein Beschäftigungsanstieg bis 2020 in der Umweltbranche von ca. 500.000 erwartet wird. Der jähliche Umsatz im Umweltsektor wird sich voraussichtlich von heute ca. 25 Mrd. € auf 100 Mrd. € erhöhen. Die genauen Zahlen gibt es beim Umweltministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Kategorie: Allgemein, Energie, Förderung, Haustechnik, Heizkosten, Klimaschutz, Ökologie
geschrieben von Fritz am Freitag, den 6. Juni 2008 um 23:06
Der Bundestag hat heute ein umfassendes Klimaschutzpaket auf den Weg gebracht. Ob folgende Maßnahmen ausreichen, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 % zu reduzieren ist zwischen den Parteien jedoch noch strittig:
- Der Anteil an Heizwärme aus klimafreundlichen Quellen soll von heuet 6 % auf 14 % im Jahr 2020 steigen. Dieses soll durch die Pflicht erreicht werden, bei Neubauten einen bestimmten Anteil der Heizwärme zukünftig aus Sonne, Biogas, Holz oder Erdwärme zu gewinnen. Bei Altbauten wird es erst einmal jedoch kein Pflicht zum Austausch oder Modernisierung geben.
- Die Ökostrom-Förderung wird neu gestaltet. Offshore-Windräder werden zukünftig mehr gefördert, Windräder an Land und Solaranlagen dagegen weniger. Der Ökostromanteil an der deutschen Stromerzeugung soll bis 2020 von derzeit 12 % auf 25 – 30 % wachsen.
- Der Anteil an Kraft-Wärme-Kopplung soll sich ebenfalls erhöhen, von derzeit 12 % auf 25% im Jahr 2020. Dazu werden zukünftig 750 Millionen Euro jährlich an Fördermittel bereitgestellt
Auch wenn diese 750 Millionen Euro sich als Kosten darstellen, sollte nicht vergessen werden, dass sich daraus auf der anderen Seite nicht nur ein kleiner Stein für den Klimaschutz entwickelt. Ganz nebenbei wirken sich solche Förderungen sehr positiv auf den Arbeitsmarkt aus.
Weitere Infos unter anderem direkt auf der Seite der Bundesregierung und der DENA.
Kategorie: Allgemein, Energie, Förderung, Hausbau, Haustechnik, Heizkosten, Klimaschutz, Sanierung, Ökologie
geschrieben von Fritz am Montag, den 28. April 2008 um 10:55
Nicht nur bei Lebensmittel sind in den letzten Monaten die Preise enorm gestiegen, auch bei Energieträgern scheint nach oben hin alles offen zu sein. Wie das Statistische Bundesamt Deutschland mitteilt, gab es von März 2007 bis März 2008 folgende Preissteigerungen für Energieimporte:
Rohöl +46,4%
Mineralölerzeugnisse +36,6%
Kokereierzeugnisse +30,4%
Steinkohle +29,0%
Erdgas +19,6%
Weitere Informationen beim Statistischen Bundesamt.
Kategorie: Allgemein, Energie, Energiebilanz, Haustechnik, Heizkosten
geschrieben von Fritz am Samstag, den 2. Februar 2008 um 09:21
Im Rahmen der vierten Phase des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser wurden im September 2007 die Potentiale gasförmiger, flüssiger und fester Biobrennstoffe für die Wärmeversorgung von Passivhäusern untersucht.
Thema waren unter anderem die gesammelten praktischen Erfahrungen mit bewährten Anlagenkonzepten, die Biomasse-Potentiale in Deutschland, die Grenzen und möglichen Steigerungen des momentanen Angebotes sowie Strategien zu Aufstellort und Betriebsweise von Wärmeerzeugern, welche auch durch Simulationsrechnungen überprüft wurden.
Der dazugehörige Protokollband 36 “Heizen mit Biobrennstoffen im Passivhaus” umfasst 155 Seiten und kann zum Preis von 21,50 EUR zzgl. Versandkostenanteil bestellt werden.
www.passiv.de
Kategorie: Allgemein, Energie, Haustechnik, Heizkosten, Passivhaus, Passivhaus-Komponenten
geschrieben von Fritz am Freitag, den 1. Februar 2008 um 13:19
Vom 14. bis zum 17. Februar 2008 findet die österreichische Messe Bauen + Wohnen in Salzburg statt. Schwerpunkt in diesem Jahr ist das Passivhaus als Alternative zur konventionellen Bauweise. Besucher können sich zu den Themen Bauen, Wohnen und Energiesparen breit gefächert bei 500 Ausstellern in 14 Hallen informieren. Tickets sind auch online erhältlich.
http://www.bauen-wohnen.co.at/
Kategorie: Allgemein, Energie, Energiesparhaus, Hausbau, Heizkosten, Niedrigenergiehaus, Passivhaus, Termine
geschrieben von Fritz am Dienstag, den 29. Januar 2008 um 18:05
Vom 14. – bis 16. März findet die inzwischen 10. Immo-Messe in St. Gallen statt. In diesem Jahr wird die Messe erstmals in Verbindung mit den Minergie- und Passivhaus-Tagen laufen. In diesem Zusammenhang werden Seminare zum energetischen Bau und Umbau von Gebäuden angeboten. Bei diesen Bauherrenseminaren soll vor allem Augenmerk auf Möglichkeiten der Energieeinsparungen sowie auf die dazu notwendige Technik und entstehende Kosten gelegt werden. Ein interessanter Vortrag dürfte der Erfahrungsbericht eines Passivhausbewohners sein.
Die Seminare werden von der „IG Passivhaus Schweiz“, vom „Verein Minergie“ sowie von der „AEE Agentur für erneuerbare Energie und Energieeffizienz organisiert“. Zwischen den Seminaren wird der prämierte Film des Friedensnobelspreisträgers Al Gore „Eine unbequeme Wahrheit“ gezeigt.
http://www.immomesse.ch/
Kategorie: Allgemein, Architektur, Energiebilanz, Energiesparhaus, Hausbau, Haustechnik, Heizkosten, Niedrigenergiehaus, Passivhaus
geschrieben von Stefan am Montag, den 21. Januar 2008 um 10:39
Heizkosten sparen ist langsam im Bewusstsein der Deutschen angekommen. Bei den aktuell hohen Heizkosten versuchen viele Deutsche nach einer aktuellen Umfrage der Immowelt.de Heizkosten zu sparen und frieren lieber. 90 Prozent der Deutschen versuchen denach bewusst Heizkosten zu sparen. Darunter leidet natürlich die Wohnbehaglichkeit, aber das nehmen immerhin noch 41,6 Prozent der Befragten in Kauf. Jeder Fünfte Deutsche friert lieber statt zu heizen um so Heizkosten zu sparen. 20 Prozent heizen nicht die ganze Wohnung, sondern nur einzelne Räume. Die andere Hälfte der Deutschen spart nicht ganz so emsig Heizkosten, beschränkt sich in den kalten Wintermonaten auf Maßnahmen wie z.B. Stoßlüften. Und ganze 10 Prozent der Deutschen interessiert das Thema Heizkosten sparen nicht. Sie heizen wie bisher ohne darauf zu achten Heizkosten zu sparen.
Heizkosten sparen geht aber auch anderes. So können durch gut isolierte Fenster die Heizkosten gesenkt werden. Und eine Wärmepumpe, sie werden seit Jahresbeginn durch die BAFA gefördert helfen ganz bewusst Heizkosten zu sparen. Die Anträge können über die Webseite des BAFA bezogen werden. Und es können sogar Wärmepumpen gefördert werden, die bereits seit einem halben Jahr in Betrieb sind. Es ist lediglich der Nachweis zu bringen, dass durch die Wärmepumpe Heizkosten eingespart wurden.
Kategorie: Energie, Förderung, Heizkosten
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