8. Tag des Passivhauses

geschrieben von admin am Donnerstag, den 4. August 2011 um 11:43

Vom 11. – 13. November dreht sich bei den „Internationalen Tagen des Passivhauses“ wieder alles um die Themen Passivhäuser, Energieeffizienz, ökologisches Bauen, Nachhaltigkeit und vieles mehr.

Im Rahmen dieser Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit sich Gebäude im Passivhausstandard anzusehen und sich von Experten durch die Räumlichkeiten führen zu lassen. Dazu registrieren Sie sich bei den Teilnehmenden Projekten.

Bei den 7. Tagen des Passivhauses im letzten Jahr, waren bundesweit bereits über 300 Wohlfühlhäuser für die Besucher geöffnet.

Auch wir bieten Ihnen an, in diesem Zeitraum eines unserer Passivhausprojekte im Prenzlauer Berg zu besichtigen. Es handelt sich dabei um drei 5-geschossigen Passivhäusern in Holzbauweise am alten Schlachthof (www.passivhaus-prenzlauer-berg.de).

Bei Interesse schicken Sie bitte eine Email an lebe@muellersbuero.com.


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Kategorie: Passivhaus


Passivhaus kaufen – worauf muss man achten

geschrieben von admin am Dienstag, den 26. Oktober 2010 um 16:26

Passivhaus kaufenBevor sich die Familie dazu entschließt, ein neues Haus zu beziehen, sind viele Vorüberlegungen zu treffen. Mieten oder Haus kaufen ist oft die erste Frage. Förderung von Wohnungsbau und der Wunsch nach Alterssicherung lassen die Entscheidung häufig in Richtung des Erwerbs eines Hauses fallen. Die nächsten Fragen drehen sich um Neubau oder Altbau mit Renovierungsmöglichkeiten. Bei handwerklichem Geschick ist die zweite Möglichkeit vorzuziehen, besonders wenn es Freunde gibt, die gerne mithelfen, kann viel Geld gespart werden. Ist diese Möglichkeit nicht gegeben, dann kommt ein Neubau in Frage.

Nach heutigen Erkenntnissen scheint ein Nullenergiehaus, also ein Haus, dessen Energiebilanz ausgeglichen ist, die beste Möglichkeit in Bezug auf ökologische und finanzielle Aspekte zu sein. Einen Zwischenschritt dahin stellt das Passivhaus dar, da es sich nachträglich durch den Einbau von Solarelementen zum Nullenergiehaus ausbauen lässt.

Ein Passivhaus verfügt zunächst über eine sehr gute Wärmedämmung. Hat man sich entschieden, ein solches Haus kaufen zu wollen, dann sind alle Bereiche so zu gestalten, dass möglichst wenig Wärme aus dem Haus dringen kann. Dazu gehören neben der gesamten Hülle des Gebäudes auch die Fenster. Kältebrücken, welche bei Metallfenstern oft bestehen, sind zu vermeiden. Bewährt haben sich Dreifachfenster mit Beschichtungen, die Sonnenwärme in das Haus lassen, jedoch Wärme aus dem Haus zurück reflektieren, die somit einer Wärmezufuhr in das Haus dienen. Die Beschichtungen sind dabei so an den drei Scheiben im Inneren der Fenster angebracht, dass sie durch Reinigung nicht zerstört werden können. Zwischen die Scheiben wird außerdem Edelgas mit einer sehr schlechten Wärmeleitfähigkeit gefüllt. Moderne Fenster mit einer mit Gas gefüllten Dreifachverglasung erreichen optimale Wärmeisolationswerte.

Ein weiterer Punkt, den es bei einem Passivhaus zu beachten gilt, ist die Lüftung. Da das Haus weitestgehend dicht ist, findet bei geschlossenen Fenstern keine Lüftung statt. Es hat sich herausgestellt, dass ein Lüften durch Öffnen von Fenstern energetisch sehr ungünstig ist. Es wurden daher Lüftungsanlagen entwickelt, die Luft an geeigneten Stellen in das Haus lassen. Diese Luft wird durch verschiedene Möglichkeiten der Wärmegewinnung erwärmt, heizt also das Haus und verlässt es, nachdem ihr Wärme entzogen wurde, an anderen Stellen, vorzugsweise auf Toiletten. Als Wärmequellen dienen die in dem Haus lebenden Menschen, deren Körpertemperatur höher ist als die Wohlfühltemperatur. Weitere Wärmequellen können Wäschetrockner mit eingebauter Wärmepumpe sein und der Wärmegewinn durch die modernen Fenster.

Beachtet man alle Möglichkeiten, die ein Passivhaus bietet und die zusätzliche staatliche Förderung, dann kann man ein Haus kaufen und bewohnen, das wenig Energie verbraucht, die Umwelt nicht belastet und letztendlich preiswerter als ein konventionell gebautes Haus ist.


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Kategorie: Eigenheimfinanzierung,Passivhaus


Architekturpreis für das beste Passivhaus

geschrieben von Stefan am Donnerstag, den 17. Dezember 2009 um 16:35

Zum ersten mal wird bei der diesjährigen Passivhaustagung durch das Darmstäfter Passivhaus Institut ein Architekturpreis, bei dem gestalterisch herausragende Passivhäuser prämiert werden, ausgelobt. Als Auslobungspartner fungieren die Architektenkammer Sachsen und die Sächsische Energieagentur (SAENA GmbH). Es werden alle Architekten die sich mit dem Passivhausbau beschäftigen aufgerufen an dem Architekturpreis 2010 Passivhaus teilzunehmen.

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury am 27.05.2010 in Dresden ermittelt. Zu den Juroren zählen namhafte Experten wie z.B. Prof. Dr. Wolfgang Feist vom Passivhaus Institut, Dipl.-Ing. Freia Frankenstein-Krug von der Sächsische Energieagentur GmbH, Prof. Dipl.-Ing. Manfred Hegger von der TU Darmstadt und noch einige weitere. Wer sich am Architekturpreis 2010 Passivhaus beteiligen möchte muss seine Bewerbungsunterlagen bis zum 1. März 2010 einreichen. Es kann sich dabei um nationale, aber auch internationale Passivhausprojekte, sowie um Gebäudetypen aller Art wie z.B. Passivhäuser in Holzbauweise handeln.

Die Gewinner werden dann auf der 14. internationalen Passivhaustagung, die vom 28. – 29. Mai 2010 in Dresden stattfindet, bekanntgegeben und feierlich ausgezeichnet. Außerdem werden die prämierten Passivhäuser in den Räumen des Congress Center Dresden der Öffentlichkeit präsentiert.


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Kategorie: Passivhaus,Wettbewerbe


internationale Passivhaus-Konferenz in Budapest

geschrieben von Stefan am Sonntag, den 30. August 2009 um 11:35

Das man mit der Passivhaustechnik viel Energie sparen kann hat sich mittlerweile rumgesprochen. Das in Deutschland die Passivhausbauweise weit fortgeschritten ist auch. Aber auch andere Länder erkennen die Einsparpotentiale und die Vorteile von erneuerbaren Energien. Es wird ja nicht nur die Umwelt geschont, nein ein ganz neuer Wirtschaftszweig entsteht, mit vielen neuen Arbeitsplätzen. Von daher ist es nur logisch, dass das Thema Passivhaus international immer mehr Beachtung findet. Unter dem Motto “Saubere Energie & Passivhaus” findet in Budapest vom 7. und 8. 10. 2009 eine internationale Konferenz mit angeschlossener Messe statt.

>> weitere Informationen

[via: pesterlloyd.net]


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Österreich hat sein 5000. Passivhaus

geschrieben von Stefan am Sonntag, den 16. August 2009 um 16:41

Nach Deutschland ist Österreich In Sachen Passivhaus ganz weit vorn. Nun wurde das 5000ste Passivhaus in Österreich errichtet. Es steht in Wien-Favoriten und ist von der Stadt ein mit 10 Millionen Euro geförderter Bau mit 78 Wohnungen. 2008 hatte in Österreich die Passivhausbauweise einen Anteil von 6 Prozent.
(weiterlesen…)


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Kategorie: Passivhaus,Passivhaus-Beispiele


Richtfest des Passivhaus-Projektes in Berlin Prenzlauer Berg

geschrieben von Stefan am Sonntag, den 12. Juli 2009 um 11:02

In Berlin entsteht zur Zeit ein innovatives und ökologisches Bauprojekt, drei 5-stöckige Passivhäuser in Berlin Prenzlauer Berg am alten Schlachthof in Holzbauweise. Am Donnerstag war Richtfest des ersten Hauses. Geplant wurde das Passivhaus von den Architekten von Müllers Büro.

Als wir vor 5 Jahren mit der Entwicklung von Holzpassivhäusern im Innenstadtbereich begannen, gab es genügend Stimmen die sagten, dass dies unmöglich sein und kein Mensch braucht. Doch die Zeit lehrte uns etwas besseres. Jetzt wird der Traum Wirklichkeit: behaglicher, günstiger Wohnraum nicht nur bei der Errichtung, sondern auch im Unterhalt, für sich und seine Familie und das in ökologischer Bauweise. Der Naturbaustoff Holz wurde hier bis an seine Grenzen genutzt. Bis Ende des Jahres werden die drei Passivhäuser fertig sein und 35 Familien ein neues Zuhause geben.

Das Passivhaus Projekt beobachtet seit zwei Jahren auch der Minister für Landesentwicklung und Verkehr von Sachsen Anhalt Dr. Karl-Heinz Daehre im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Stadtumbau 2010. Wir freuten uns, dass wir auch ihn zum Richtfest gegrüßen durften.

Hier noch ein paar Impressionen vom Richtfest des Passivhausprojektes an der Börse:

Der Vertreter der Baugruppe spricht auf dem Richtfest zu den Anwesenden.
[youtube a7SGUZ--iKo]

Dankesworte von Frank Müller
[youtube 3Tq9IQYDLww]

Traditioneller Richtspruch
[youtube RyWlG8I1QsQ]


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Passivhaus bauen – Unterstützung in Sachsen mit Geld

geschrieben von Stefan am Mittwoch, den 27. Mai 2009 um 14:57

Wer in Sachsen ein Passivhaus baut kann sich freuen. Mit einer neuen Förderrichtlinie für Energie und Klimaschutz unterstützt der Freistaat Sachsen den Bau eines Passivhauses mit 100 Euro pro Quadratmeter Energiebezugsfläche. In der Kombination mit einem KfW-Förderkredit können die Mehrkosten, die durch den Bau eines Passivhauses gegenüber eines herkömmlichen Baus entstehen schon mal gut abgefangen werden. Wer sich für die Unterstützung interessiert wendet sich bitte an die Sächsische Aufbaubank (SAB).

(Quelle: haufe.de)


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Neuer Ratgeber von dena für energieeffizientes Bauen

geschrieben von juliane am Montag, den 11. Mai 2009 um 09:41

Beim Bau eines Hauses oder dem Kauf einer Wohnung sind viele weitreichende Entscheidungen zu treffen. Hierbei unterstützt jetzt ein neuer Ratgeber der dena und bietet Informationen von der Planung über den Bauvorgang bis zum modernen Passivhaus.

Der moderne Häuslebauer achtet auf viel mehr als nur die Kosten. Funktionell soll das Haus heute sein, schön natürlich auch und es soll aktiv dabei helfen, Geld zu sparen. Darum ist es wichtig, beim Bau darauf zu achten, einen möglichst geringen Energiebedarf zu erhalten. Denn die Heizkosten werden in der Zukunft nicht sinken. Mit der neuen Broschüre „Bauen für die Zukunft“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) lernen Bauherren, was beim Bau eines zukunftssicheren Hauses zu beachten ist.

Mit Hilfe von praktischen und konkreten Beispielen werden die unterschiedlichen Energiestandards beschrieben und die technischen Details nachvollziehbar erläutert. Darüber hinaus weist der Ratgeber darauf hin, welche Fragen sich ein Bauherr schon vor dem Bau stellen sollte. Hier geht es beispielsweise um die Beschaffenheit des Grundstücks, die Wärmedämmung und die energetisch besten Heizungsanlagen für das neue Wohneigentum, das im idealsten Fall ein Passivhaus sein sollte. Die Broschüre gibt es kostenlos im Internet.


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Frankfurt/Main ist Passivhaus-Hauptstadt in Deutschland

geschrieben von juliane am Donnerstag, den 5. März 2009 um 10:49

Frankfurt am Main ist die “Passivhaus-Hauptstadt” in Deutschland. In den vergangenen zehn Jahren entstanden hier über 800 neue Wohnungen sowie zwei Schulen in Passivhaus-Bauweise. Das sind so viele wie sonst nirgendwo in Deutschland. Auch weltweit liegt Frankfurt an der Spitze – mit mehr als 100.000 Quadratmetern Nutzfläche in Passivhaus-Bauweise.

Im Jahr 1995 wurden die ersten Passivhäuser in Frankfurt gebaut. Hierbei handelte es sich um Einzelobjekte, die oft dem Pioniergeist vereinzelter Hausbesitzer zu verdanken waren. Das Passivhaus-Institut in Darmstadt sowie der “Entdecker” des Passivhauses, Wolfgang Feist, waren und sind zudem günstige regionale Voraussetzungen. Bereits die ersten Häuser bewiesen, dass das Prinzip funktioniert. Die “Bild”-Zeitung titelte schon 1998 begeistert: “Frau Dürnemann hat 100 DM Heizkosten – nicht im Monat, sondern im Jahr!”.

Das Projekt “Wohnen bei St. Jakob – Grempstraße” der Frankfurter Aufbau AG (FAAG) kann durchaus als Keimzelle der Bewegung gesehen werden. Zwar wurden zunächst Mehrkosten unterstellt, inzwischen zeigte sich jedoch, dass die Baukosten eher niedriger lagen als bei üblichen Projekten. Wegen der attraktiven Wohnlage sowie der praktischen Architektur wurden die Passivhäuser zum echten Verkaufsschlager. Zum Teil mussten sie sogar versteigert werden. Die stadteigene ABG Frankfurt Holding baut inzwischen nur noch Passivhäuser für neuen Wohnraum.

Bald wurde das Passivhaus in der Grempstraße zum Vorzeigeobjekt, das sogar internationale Delegationen anlockte. Das Energiereferat bot Besichtigungsfahrten, die sogenannten “Klimatours” für Besucher an. Das Gremium hat mit seiner kompetenten Beratung einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg der Passivhäuser in Frankfurt. Es erläutert Bau- und Sanierungswilligen das Prinzip der Passivhausbauweise, informiert sie über Fördermöglichkeiten und vermittelt Experten und Fachleute. In einer Kooperation zwischen dem Energiereferat und der Mainova wurde ein spezielles Förderprogramm für Passivhäser das KlimaPartnerProgramm aufgelegt. Von Anfang an werden hier die Bauherren von einem qualifizierten Planungsbüro beraten und begleitet. Bereits realisierte Häuser können auf dem Klimaschutzstadtplan des Energiereferates eingesehen werden.


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Energieeffizientes Bauen und Sanieren wird gefrdert

geschrieben von juliane am Freitag, den 27. Februar 2009 um 08:00

Ein neues Haus bauen oder das alte sanieren, und zwar energieeffizient? Und wer soll das bezahlen? Energieeffiziente Bauweise und Sanierung sind teuerer als herkmmliche Methoden, aber in der Regel zahlen sie sich nach ein paar Jahren aus. Denn die Heizungskosten lassen sich auf ein Minimum reduzieren. Auerdem werden diese Sanierungen und Neubauten umfangreich gefrdert, unter anderem von der Bundesregierung und der KfW-Frderbank.

Mit dem KfW-Programm Erneuerbare Energien bekommt manlangfristige Finanzierungen von Manahmen zur Nutzung Erneuerbarer Energien zum gnstigen Zinssatz.Diese Programme wurden fr das laufende Jahr noch ausgeweitet.

Im Gebudebestand werden im Rahmen der ko-Plus-Variante des KfW-Programms “Wohnraum modernisieren” sogar Einzelmanahmen wie etwa der EInbau energieeffizienter Wrmepumpen mit besonders zinsgnstigen Krediten gefrdert. Zudem knnen die Eigentmer von Ein- und Zweifamilienhusern zustzlich zur bestehenden Frderung ab Januar 2009 zustzlich zur bestehenden Frderung auch fr Einzelmanahmen einen Zuschuss von 5 % der Investitionssumme, maximal 2.500 Euro erhalten. Fr die festgelegten Manahmenpakete im “CO-Gebudesanierungsprogramm” erhht sich der Zuschussauf 7,5 % der Investitionssumme, maximal aber 3.750 Euro.

Auerdem wird ein zinsverbilligtes Darlehen fr den Einbau einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien, wie beispielsweise Wrmepumpen, mit dem Programm “kologisch Bauen” speziell fr den Neubau gewhrt.


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über uns

Frank Müller - Architekturbüro Müllers Büro

Wir sind ein Architektur und Ingenieurbüro in Berlin. Wir haben uns auf Niedrigenergie- und Passivhäuser spezialisiert. Das Passivhaus erlangt in Zeiten hoher Energiekosten immer mehr an Bedeutung. Wir möchten Sie hier über Passivhäuser und über Neues zu diesem Baukonzept informieren.