Drei-Liter-Haus, das weniger verbraucht als ein Auto

geschrieben von Stefan am Samstag, den 22. November 2008 um 16:01

Häuser und Autos eignen sich nur bedingt für einen Vergleich des Energieverbrauchs. Betrachtet man aber nur einen Quadratmeter des Hauses und vergleicht diesen im Energieverbrauch mit einem Auto ist es schon erstaunlich, dass ein Haus weniger Energie verbraucht kann als ein Auto.

In Düsseldorf-Eller wurde ein Mehrfamiienhaus aus den 60-ziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts einer gründlichen energetischen Sanierung unterzogen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Drei-Liter-Haus (siehe Baulexikon) hat nur einen Primärenergiebedarf von 36,2 KWh pro Jahr und Quadratmeter. In Litern Heizöl entspricht dies 3 Liter und bedeutet damit eine Einsparung von 87 Prozent. Selbst ein Passivhaus sieht dagegen blass aus, muss dieses doch nur einen Primärenergiebedarfvon unter 120 KWh pro Jahr und Quadratmeter aufweisen.

Man sieht also mit einer energetischen Sanierung von Häusern lässt sich jede Menge Energie sparen. Und gerade in Zeiten immer weiter steigender Energiepreise lohnt sich dies nicht nur für die umwelt sondern auch für den Geldbeutel.

Das besonders sparsame Haus wurde von der Firma Evonik, die sich selbst als kreativen Industriekonzern bezeichnen, entwickelt. Die Drei-Liter-Häuser von Evonik zählen mit zu den sparsamsten Niedrigenergiehäusern in ganz Deutschland.

[via: sonnenseite.com]


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Kategorie: Energiebilanz, Niedrigenergiehaus


energetische Sanierung von Gebäuden spart Geld und ist gut für das Handwerk

geschrieben von Stefan am Mittwoch, den 20. August 2008 um 20:12

Immer mehr Hausbesitzer führen energetische Sanierung an ihren Gebäuden durch. Das senkt die Heizkosten der Hausbesitzer und dem Handwer wiederum sichert es Aufträge. So verzeichneten Handwerksfirmen die energetische Sanierung von Gebäuden anbieten 2007 ein überdurchschnittliches Umsatzplus.

Werden die energetischen Sanierungsmaßnahmen konsequent durchgeführt lassen sich so 70 Prozent des Verbrauch an Energie sparen. Doch welche energetischen Sanierungen sind sinnvoll? Hier eine lose Aufzählung der Möglichkeiten.

Doch man sollte auch auf die Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen achten. Welche ist zwingend notwendig und welche lässt sich vielleicht auch noch später realisieren? So sollte eine Wärmepumpe vor der Wärmedämmung eingbaut werden.

Finanzielle Anreize für eine energetische Sanierung werden durch entsprechende Förderprogramme geleistet. So wurde z.B. im Rahmen des Marktaneizprogramms der Bundesregierung der Kesseltausch-Bonus bis Ende 2009 verlängert.

Wer ein neues Haus bauen will kommt ohnehin nicht mehr an den erneuerbaren Energien vorbei. Aus diesem Grund ist es nur sinnvoll, gerade auch in Hinblick auf die immer weiter steigenden Energiekosten ein Passivhaus zu bauen.


Kommentare: (1)

Kategorie: Sanierung


über uns

Wir sind ein Architektur und Ingenieurbüro in Berlin. Wir haben uns auf Niedrigenergie- und Passivhäuser spezialisiert. Das Passivhaus erlangt in Zeiten hoher Energiekosten immer mehr an Bedeutung. Wir möchten Sie hier über Passivhäuser und über Neues zu diesem Baukonzept informieren.