geschrieben von Stefan am Dienstag, den 6. November 2007 um 19:26
Wie gestern der Zentralverband Deutsches Baugwerbe (ZDB) mitteilte wird das für 2007 angestrebte Wachstum beim Umsatz im Baugewerbe von 3 Prozent nicht mehr erreicht werden. Die Deutschen bauen weniger und das hat verschiedene Gründe. Die Hauptursachen liegen in der Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent und dem Wegfall der Eigenheimzulage. Und für das Jahr 2008 wird mit einem noch deutlicheren Rückgang beim Wohnungs- bzw. Hausbau gerechnet. Jetzt ist die Politik gefragt. Sie muss privaten Häuslebauern neue Anreize schaffen. Der ZDB würde z.B. die Einführung des sogenannten Wohn-Riester begrüßen. Damit würde Wohneigentum in der Altersvorsorge gleichberechtigt. Denkbar wäre aber auch eine Absenkung der Mehrwertsteuer für das Baugewerbe, wie dies Frankreich erfolgreich vorgemacht hat.
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Kategorie: Hausbau
geschrieben von Fritz am Freitag, den 2. November 2007 um 10:06
In Gebäuden, die über eine Lüftungsanlage verfügen, kann es im Winter zu geringen relativen Luftfeuchten kommen. Das liegt daran, dass in der kalten Winterluft nur eine sehr geringe absolute Wassermenge vorhanden ist, weil kalte Luft nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen kann. Warme Luft dagegen kann ein Vielfaches an Feuchtigkeit speichern. Wird diese kalte Luft auf Zimmertemperatur erwärmt, bleibt zwar der absolute Wassergehalt in der Luft identisch, die relative Luftfeuchtigkeit sinkt jedoch rapide ab.
Spätestens bei einer relativen Luftfeuchte von 30 % stellt sich ein Unbehaglichkeitsgefühl ein. Dem kann jedoch durch verschiedene Möglichkeiten entgegen gewirkt werden:
- Reduzierung der Luftwechselrate bis auf minimal 0,25. Dadurch wird weniger trockene Luft in den Raum gebracht.
- Pflanzen im Raum können die Luftfeuchtigkeit erhöhen
- Wärmetauscher mit zusätzlicher Feuchterückgewinnung (sogenannte Enthalpie-Wärmeübertrager)
- zusätzliche maschinelle Luftbefeuchter (welche jedoch einen erhöhten Wartungsaufwand beinhalten)
Weiter Informationen gibt es unter anderem auf Homepage der Passivhaustagung.
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Kategorie: Architektur,Hausbau,Passivhaus,Tips und Tricks
geschrieben von Fritz am Montag, den 29. Oktober 2007 um 16:03
Vom 9. – 11. November 2007 finden wie jedes Jahr im Herbst wieder die Tage des Passivhauses statt. An diesen Tagen öffnen Bewohner von Passivhäusern Interessierten Ihre Häuser. So können zukünftige Bauherren direkten Kontakt zu Gleichgesinnten aufnehmen und sich über die Vorzüge dieser Bauweise informieren. Auf der Seite der „Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland, http://www.ig-passivhaus.de/ gibt es eine übersichtliche Datenbank, mit der Passivhäuser nach verschiedenen Kriterien gesucht werden können. Besitzer von Passivhäusern können dort auch Ihr Gebäude zum „Tag der Offenen Tür“ anmelden.
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geschrieben von Stefan am Montag, den 4. Juni 2007 um 12:24
Wie ich diese Meldung las traute ich meinen Augen nicht. Da hat ein gewisser Mitchell Joachim und Kollegen des Massachusetts Institute of Technology (MIT) doch ein wachsendes Haus erfunden. Und so funktionierts. Das Haus, also das Grundgerüst wird mit Sperrholz verschalt. In dieser Verschalung wachsen dann Pflanzen, welche das ist ein Betriebsgeheimnis, sie bilden die Mauern, Wände und das Dach des Hauses. Wenn das Haus fertig gewachsen ist, dies kann immerhin bis zu fünf Jahren dauern, wird die Verschalung entfernt und für das nächste Haus benutzt. Das Pflanzenmaterial wächst wohl sehr schnell und bildet ein dichtes Fasernetz aus.
Ein Problem gibt es, das sind die Fenster. Man entwickelte Fenster auf Soja-Basis, welche lichtdurchlässig sind. Zum Schluss wird das Haus mit konventionellen Baumaterialien, wie Fliesen, Tapeten und was sonst noch dazugehört ausgestattet.
Eine sehr interessante Bauweise und eine sehr ökologische dazu. Jetzt muss der Architekt nur noch Käufer für sein wachsendes Haus finden.
[youtube aszRJboOUFY]
Quelle: youtube.com [von: hightechmag]
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Kategorie: Hausbau,Ökologie
geschrieben von Stefan am Donnerstag, den 10. Mai 2007 um 15:40
Zum Tag des Fertighauses öffnete auch der Fertighaus-Hersteller Weber-Haus seine Hallen für Bauinteressierte. Zirka 6000 Besucher kamen nach Linx.
Klaus-Dieter Schwendemann, Marketing-Leiter bei Weber-Haus konstatierte das die Nachfrage nach Häusern wieder anzieht.
Man hat das Gefühl, dass sich auch wieder neue Leute für den Hausbau interessieren, die wir vorher noch nicht kannten
Das ist zum einem auf die gute Konjunktur zurückzuführen. Aber natürlich profitierte die Branche letztes Jahr auch vom Vorzieh-Effekt durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 1. Januar 2007, aber auch durch die Abschaffung der Eigenheimzulage. Viele Häuslebauer wollten eben noch zu 16% statt 19% Mehrwertsteuer ihr Haus bauen, da ließ sich ja auch jede Menge Geld sparen.
Weiterhin stellte man fest, das auch die Nachfrage nach energie-effizienten Bauen weiter ansteigt. Auch das ist für mich kein Wunder, bei der aktuellen Klimaschutzdebatte und den ständig steigenden Energiepreisen. Dem entsprechend groß ist auch die Nachfrage nach zinsgünstigen Förderprogrammen zum Hausbau.
via: baden-online
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geschrieben von Stefan am Freitag, den 4. Mai 2007 um 12:21
Das Baumhäuser nicht nur was für Kinder sind zeigt diese Auflistung von verrückten Baumhäusern. In der wikipedia steht als Definition für ein Baumhaus:
Ein Baumhaus ist ein Haus aus Holz oder anderen leichten Materialien wie Aluminium oder Hartschaum, das als einziges Fundament einen oder mehrere Bäume hat.
Wenn Sie nun Interesse am Bau eines Baumhauses gefunden haben und das Kind in Ihnen erwacht ist bzw. Sie ein Baumhaus für ihr Kind/er bauen möchten, schauen Sie sich doch mal die Anleitung zum Bau eines Baumhauses an.
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geschrieben von Stefan am Montag, den 30. April 2007 um 12:23
Das Haus ist fertig und man möchte endlich einziehen. Doch bevor es soweit ist gilt es noch eine große Hürde beim Hausbau zu nehmen, die Bauabnahme. Die Bauabnahme ist so wichtig da mit dem Zeitpunkt der Bauabnahme die Beweislast über bauliche Mängel an den Bauherren übergehen und die Verjährungsfrist anfängt. Man sollte sich vor Bauabnahme also umfassend informieren, da bei der Bauabnahme so einige Fallstricke lauern.
So ist der Einzug in das neu erstellte Haus schon eine stillschweigende Bauabnahme. Wissen Sie was eine fikitve Bauabnahme, eine ausdrückliche Bauabnahme und eine förmliche Bauabnehme ist? In dem Artikel „Bauabnahme, das ist dabei zu beachten“ können sich Bauherren umfassend über das Thema Bauabnahme informieren.
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geschrieben von Stefan am Donnerstag, den 15. März 2007 um 12:50
Wie wichtig die Wärmedämmung ist zeigt die Aufstellung von drei verscheidenen Wärmeschutzniveaus auf www.passivhaustagung.de. Dort kommt man zu dem Schluß das nichts tun kostet. Das heißt, selbst eine nachträgliche Wärmedämmung zahlt sich noch aus, denn eine gute Wärmedämmung spiegelt sich in der Wirtschaftlichkeit des Hauses wieder.
So liegt z.B. der Heizlast bei den drei unterschiedlichen Wärmeschutzniveaus sehr weit auseinander. Untersucht wurden eine normale typische alte Außenwand, eine mäßig gedämmte Außenwand und eine Wand mit gutem Wärmeschutz. So beträgt die Heizlast bei der normalen Außenwand 4,5KW. Während bei einer Wand mit sehr guten Wärmeschutz nur noch eine Heizlast von 0,4KW anfällt. Das spiegelt sich natürlich auch im Heizöl-Verbrauch wieder. Der Jahres-Heizöl-Bedarf beträgt hier bei der alten Außenwand 12 l/m². Bei der mäßig gedämmte Außenwand beträgt der Jahres-Heizöl-Bedarf immerhin noch 4,3 l/m² und bei der Wand mit sehr guter Wärmedämmung werden nur noch 1,1 l/²m Heizöl pro Jahr verbraucht.
Die Aufstellung zeigt noch viele weiter inetressante Details zur Wärmedämmung. Beispielsweise wurde eine Ökoanalyse auf diesen drei unterschiedlichen Wärmeschutzniveaus durchgeführt. Man sieht also: Wärmedämmung rechnet sich.
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Kategorie: Hausbau,Wärmedämmung
geschrieben von Stefan am Freitag, den 2. März 2007 um 15:34
Wer ein Passivhaus baut investiert oftmals seine ganzen Ersparnisse in den Hausbau. Informationen zum Hausbau sind von daher umso wichtiger, um sich im Vorfeld über den Hausbaus zu informieren. Hausbau-Blogs bieten eine ausgezeichnete Möglichkeit sich über den Hausbau zu informieren. Man kann die Entstehung eines Hauses verfolgen und wird durch die Erfahrungen anderer Häuslebauer auf bevorstehende Probleme beim Hausbau aufmerksam gemacht. So können Fehler und viel Ärger vermieden werden.
Hier eine Auflistung einiger Hausbaublogs:
Passivhaus Hausbau – hier entsteht ein Passivhaus (kompletter Hausbau)
Bau-Tagebuch Kunze – kompettes Bau-Tagebuch mit vielen detailierten Bildern zum Hausbau
baublog.nigema.de – Bautagebuch von Nicole und Gerd
bauen in Bochum – Baublog – Baubeginn Januar 2007
Wir bauen uns ein Haus – Bautagebuch von Sandra und Rolf, Bau eines Holzhauses
BlogHaus – Abenteuer Hausbau – Bautagebuch ist entweder noch nicht ganz abgeschlossen oder nicht bis zum Ende fortgeführt
BauspatzBaublog von der Planung bis zum Rohbau (es gaht aber noch weiter), Bauzeitenplan und Bildergalerie
unser-ausbauhaus – ausfürliches Bautagebuch und vielen Bildern vom Haus und der Inneneinrichtung
Minergiehaus – Bautagebuch über den Bau eines Holzhauses
Castello Brunello – Bautagebuch einer jungen Familie die ihr Tarumhaus aus Holz bauen welches sogar fast passiv ist
Wir werden Ihnen in regelmäßigen Abständen weitere Baublogs vorstellen.
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Kategorie: Bautagebuch,Bloglese,Hausbau
geschrieben von Stefan am Mittwoch, den 28. Februar 2007 um 20:29
Gibt es in einem Passivhaus spezielle Fenster? Diese Frage muss mit Ja beantwortet werden, denn Fenster für ein Passivhaus sind in der Regel dreifach verglast. Das Besondere der Fenster für ein Passivhaus ist, dass die Fenster im Winter mehr Sonnenenergie in das Passivhaus hineinlassen, als sie Wärme von Innen nach Außen abgeben. Auch die Rahmen der Fenster sind sehr gut gedämmt. Die Fenster wirken wie passive Sonnenkollektoren.
Und was passiert im Sommer wenn die Wärme nicht ins Haus gelangen soll? Im Sommer steht die Sonne höher am Himmel, dadurch ist der Einfallswinkel des Sonnenlichtes steiler. Dadurch wird mehr Sonnenstrahlung von den Fenstern reflektiert statt durchgelassen. Man sollte aber auf die Ausrichtung der Fenster achten. Denn naturgemäß steht die Sonne am höchsten um die Mittagszeit im Süden. Wenn also die Fenster nach Westen oder Osten ausgerichtet sind fällt die Reflektion der Sonnenstrahlung geringer aus, so das es im Sommer leicht zu einer Überhitzung des Passivhauses kommen kann. Deshalb sollten große Fensterflächen im Idealfall südlich ausgerichtet sein.
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