Klimaschutzgesetz in Hamburg

geschrieben von Fritz am Sonntag, den 20. April 2008 um 18:03

Die Hamburger schwarz-grüne Koalition hat sich auf grundlegende Klimaschutzziele geeinigt. Im Koalitionsvertrag des gerade geschlossenen Bündnisses werden im zukünftigen Klimaschutzgesetz unter anderem folgende Punkte angesprochen:

1. Bis 2020 soll der CO2-Ausstoß um 40 % gesenkt werden.

2. Innerhalb angemessener Übergangsfristen sollen Passivhäuser die Regel im Wohnungsbau werden

3. Es werden energetische Mindeststandards für den Altbaubestand festgelegt. Der jährliche Energieverbrauch darf dann nicht mehr 400 kWh je Quadratmeter übersteigen. Diese Obergrenzen der Energieverbrauchswerte sollen in den folgenden Jahren angemessen gesenkt werden.

4. Ein Neueinbau von Nachspeicherheizungen wird verboten. Stattdessen sollen bei Neubaumaßnahmen bzw. beim Ersatz von alten Heizungen klimafreundlichere Heizungssysteme montiert werden.

5. Beim Neubau bzw. Austausch von Heizungen soll eine Nutzung von Solarwärme Pflicht werden.

Mal sehen, welche Punkte letztendlich im Gesetz wirklich verabschiedet werden.
Den gesamten Koalitionsvertrag gibt es unter: Koalitionsvertrag


Kommentare: (3)

Kategorie: Allgemein,Energie,Energiebilanz,Klimaschutz,Solaranlagen


Tiefensee übernimmt Schirmherrschaft der 12. Passivhaustagung

geschrieben von Fritz am Mittwoch, den 2. April 2008 um 10:27

Unter der Schirmherrschaft von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee findet im April 2008 die 12. Internationalen Passivhaustagung in Nürnberg statt. Ca. 1000 der weltweit führenden Architekten, Ingenieure und Wissenschaftler des energieeffizienten Bauens werden anwesend sein, Referenten der Internationalen Energie Agentur aus Paris und von „Intelligent Energy Europe“ (IEEA) werden einige der über 70 Vorträge halten. Mehr Informationen gibt es unter: www.passivhaustagung.de


Kommentare deaktiviert für Tiefensee übernimmt Schirmherrschaft der 12. Passivhaustagung

Kategorie: Allgemein,Architektur,Hausbau,Klimaschutz,Passivhaus


Wohnungsbauförderung für Passivhäuser

geschrieben von Fritz am Donnerstag, den 27. März 2008 um 10:12

Auf der Energiesparmesse in Wels haben sich die österreichischen Regierungsparteien darauf geeinigt, die Voraussetzungen für die Wohnungsbauförderung zu ändern. Demnach wird angestrebt, ab 2012 nur noch mehrgeschossigen Wohnungsbau und ab 2013 nur noch Privathäuser zu fördern, die den Passivhausstandard erfüllen. Allerdings ist die Realisierung noch von einer Evaluierung abhängig, die die technische Machbarkeit, die Benutzerakzeptanz und den ökologischen Nutzen klären soll. Wenn die Evaluierung jedoch keinen gravierenden Nachteile ergibt, ist mit einer Einführung auf Grund des gemeinsamen politischen Willen zu rechnen.


			
			
			

Kommentare deaktiviert für Wohnungsbauförderung für Passivhäuser

Kategorie: Allgemein,Förderung,Klimaschutz,Passivhaus


Photovoltaik

geschrieben von Stefan am Dienstag, den 29. Januar 2008 um 13:39

Ob man nun ein Passivhaus oder ein Niedrigenergiehaus (NEH) baut oder nicht, mit einer Photovoltaik-Anlage können sie richtig Energiesparen. Und das beste an einer Photovoltaik-Anlage ist, dass der Erwerb und die Installation einer Photovoltaikanlage auch noch staatlich gefördert wird. Die KfW hat dafür eigens ein Förderprogramm „Solarstrom Erzeugen“ aufgesetzt. Dabei werden durch dieses Förderprogramm Photovoltaik-Anlagen bis zu einem Darlehensvolumen von 50.000 EUR gefördert. Finanziert werden dabei die Investitionskosten, die Kosten für Messeinrichtungen, Montagekosten, Netzanschlusskosten und Planungskosten. Dabei kann es bei dem Bauvorhaben um die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage, die Erweiterung einer Photovoltaik-Anlage oder den Erwerb einer Photovoltaik-Anlage gehen. Ob sich die Kosten für eine Photovoltaik-Anlage wirklich lohnen und auch amortisieren können Sie mit dem Investitions-Rechner für Photovoltaikanlagen nachprüfen.

Webtipp: Weitere Informationen rund ums Bauen und Renovieren.


Kommentare deaktiviert für Photovoltaik

Kategorie: Energie,Förderung,Haustechnik,Klimaschutz,Solaranlagen


Eisblockwette – wie gut ist ein hölzernes Passivhaus gedämmt?

geschrieben von Stefan am Sonntag, den 29. April 2007 um 10:33

Die alljährliche Eisblockwette kommt dieses Jahr ab dem 27. April nach Potsdam. Dabei wird in einem Passivhaus aus Holz ein ein Kubikmeter großer Eisblock versteckt und es darf darauf gewettet werden wieviel Wasser der Eisblock in 5 Wochen verliert. Taut er oder taut er nicht ist hier die Frage. Das Passivhaus ist nach heutigem Standard optimal gedämmt. Der Schirmherr der Veranstaltung, der brandburgische Oberbürgermeister Jann Jakobs lädt alle Bürger dazu ein eine Wette abzugeben. Zu gewinnen gibt es eine Outdoor-Jacke, eine Funk-Wetterstation, eine Auto-Kühlbox und Digital-Thermometer. Das Passivhaus steht auf der Ecke Brandenburger und Dortustraße. Also mal vorbeischauen und eine Wette abgeben.


Kommentare: (1)

Kategorie: Klimaschutz,Passivhaus,Passivhaus-Beispiele,Termine,Wärmedämmung


KfW-Programm Erneuerbare Energien wieder geöffnet

geschrieben von Stefan am Freitag, den 20. April 2007 um 08:00

Wer vorhat große Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung oder für die solare Kühlung zu installieren für den bietet das KfW-Programm „Erneuerbarer Energien“ nun eine attraktive Möglichkeit der Förderung. Dazu heisst es:

Mit zinsverbilligten KfW-Darlehen und Tilgungszuschüssen des Bundesumweltministeriums in Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten werden diese Technologien ab 40 Quadratmeter Kollektorfläche gefördert.

Darüber hinaus wird ein Investitionsbonus eingeführt. Den Investionsbonus gibt es für große solarthermische Anlagen.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel:

Mit dem Innovationsbonus erleichtern wir besonders innovativen Technologien den Eintritt in den Wärmemarkt. Wir stärken damit die Förderung von gewerblichen und privaten Investitionen.

Das Programm wurde von der Europäischen Kommision genehmigt und ist für den gewerblichen Bereich ab 1. Mai 2007 freigegeben. Neu an dem Programm ist die wesentlich atraktivere Förderung von großen Solarkllektoren für die Heizungsunterstützung, die solare Kühlung, die Warmwasserbereitung und die Bereitstellung von Prozesswärme. Einzige Voraussetzung ist, dass die Kollektorfläche mindestens 40 Quadratmeter beträgt. Außerdem können noch Tilgungszuschüße für große Solarkollektoren beantragt werden.

Mit dem Investitionsbonus ist es möglich die Fördersumme zu verdreifachen. Dabei ist aber darauf zu achten, dass die Solarkollektoren besonderen Qualitätsanforderungen genügen. Abhängig für die Gewährung des Investitionsbonus ist der Anlagetyp der Solarkollektoren. Die Regelung findet Anwendung für Solarkollektoren mit 20 bis 40 Quadratmeter Kollektorfläche.

Die Förderanträge können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) heruntergeladen werden. Unternehmen und Freiberufler werden von der KfW Förderbank gefördert.


Kommentare: (1)

Kategorie: Förderung,Haustechnik,Klimaschutz,Solaranlagen


Klimaschutz – Schlüsselrolle für das Passivhaus

geschrieben von Stefan am Samstag, den 24. Februar 2007 um 14:19

Foto: aboutpixel.deNach der Entwurfsfassung des UN-Klimaexpertenberichts bleibt der Menschheit noch 15 Jahre Zeit den Klimawandel abzuschwächen und eine Katastrophe zu verhindern. Bis 2020 müssen dabei die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen beginnen zu sinken. Ansonsten droht ein Temperaturanstieg der Erdtemperatur um 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter.

Am weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen ist die Landwirtschaft mit 30,9%, die Energieversorgung mit 25,9%, die Industrie mit 19,4%, der Transport mit 13,1% und Gebäude mit 7,9% beteiligt. Die restlichen 2,8% fallen auf sonstige Emissionen von Treibhausgasen.

Der Energieverbrauch von Gebäuden und damit auch die Emissionen stiegen seit 1970 um 130%. Die Befürchtung ist, dass sich der Anstieg der Emissionen durch den Energieverbrauch von Gebäuden bis zum Jahr 2030 nocheinmal verdoppeln könnte. Nur durch den Einsatz moderner Dämm- und Heiztechnik ist dies zu verhindern. Dem Passivhaus könnte hier eine Schlüsselrolle zukommen, denn der Heizwärmebedarf eines Passivhauses liegt bei nur 15 kWh je Quadratmeter und Jahr. Damit setzt es sich noch deutlich gegenüber dem Heizwärmebedarf eines Niedrigenergiehauses ab.


Kommentare deaktiviert für Klimaschutz – Schlüsselrolle für das Passivhaus

Kategorie: Energie,Klimaschutz,Passivhaus


über uns

Frank Müller - Architekturbüro Müllers Büro

Wir sind ein Architektur und Ingenieurbüro in Berlin. Wir haben uns auf Niedrigenergie- und Passivhäuser spezialisiert. Das Passivhaus erlangt in Zeiten hoher Energiekosten immer mehr an Bedeutung. Wir möchten Sie hier über Passivhäuser und über Neues zu diesem Baukonzept informieren.