Deutschland führt bei Passivhäusern

geschrieben von Stefan am Sonntag, den 16. November 2008 um 12:38

Noch ist Deutschland Exportweltmeister. Doch wie lange noch? Schön das es noch andere Bereiche gibt in denen Deutschland führend ist. Einer davon ist der Bereich des energieeffizienten Bauens. Bei Passivhäusern führt Deutschland. Doch trotzdem halten sich viele Bauherren noch zurück. Das liegt nach Ansicht von Wolfgang Feist, Erbauer des ersten Passivhauses in Deutschland an den höheren Investitionskosten für ein Passivhaus gegenüber einem herkömmlichen Gebäude. Für ein Passivhaus muss bis zu 25 Prozent höheren Baukosten gerechnet werden. Wer sich aber die Energiepreisentwicklung der letzten Jahre angeschaut hat wird feststellen, dass sich das Passivhaus trotzdem oder genau deshalb lohnt. Ein weiterer Pluspunkt des Passivhauses sind die geringen Instandhaltungskosten. Ab dem 1. 1. 2009 müssen Häuslebauer von Gesetz wegen erneuerbare Energien einsetzen, wieso also nicht gleich konsequent mit der Problematik umgehen und auf die Passivhaus-Bauweise setzen?


Kommentare: (1)

Kategorie: Passivhaus


1 Kommentar

Kommentar by Florian

Made Freitag, 21 of November , 2008 at 06:46

Einen Schritt weiter geht Architekt Disch aus Freiburg, der seine Passivhäuser „Plusenergiehäuser“ nennt, da sie summa sumarum mit erneuerbarer Energie (Photovoltaik) integriert sogar noch Energie liefern. Zu sehen sind dieser Häuser beispielsweise im Stadtteil Vauban in Freiburg (i. Brsg.).

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Frank Müller - Architekturbüro Müllers Büro

Wir sind ein Architektur und Ingenieurbüro in Berlin. Wir haben uns auf Niedrigenergie- und Passivhäuser spezialisiert. Das Passivhaus erlangt in Zeiten hoher Energiekosten immer mehr an Bedeutung. Wir möchten Sie hier über Passivhäuser und über Neues zu diesem Baukonzept informieren.