Passivhaus-Tage

geschrieben von Fritz am Montag, den 29. Oktober 2007 um 16:03

Vom 9. – 11. November 2007 finden wie jedes Jahr im Herbst wieder die Tage des Passivhauses statt. An diesen Tagen öffnen Bewohner von Passivhäusern Interessierten Ihre Häuser. So können zukünftige Bauherren direkten Kontakt zu Gleichgesinnten aufnehmen und sich über die Vorzüge dieser Bauweise informieren. Auf der Seite der „Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland, http://www.ig-passivhaus.de/ gibt es eine übersichtliche Datenbank, mit der Passivhäuser nach verschiedenen Kriterien gesucht werden können. Besitzer von Passivhäusern können dort auch Ihr Gebäude zum „Tag der Offenen Tür“ anmelden.


Kommentare deaktiviert für Passivhaus-Tage

Kategorie: Architektur,Hausbau,Passivhaus,Passivhaus-Beispiele,Termine


Bayern bekommt erste Schule in modularer Massivbauweise mit Passivhaus-Standard

geschrieben von Stefan am Dienstag, den 10. Juli 2007 um 15:52

Demnächst wird die erste Schule Bayerns in modularer Massivbauweise mit Passivhaus-Standard eingeweiht. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan, so das die Schüler das Schuljahr 2007/2008 in dem neuen Gebäude beginnen können. Bei einem sogenannten „Blower-Door-Test“ (in der wiki gibts die Erklärung), durch den Energieberater und Architekten Martin Endhardt, wurde ein Wert für die volumenbezogene Luftdurchlässigkeit von 0,2 Litern pro Stunde erreicht. Das ist sehr gut, liegt doch der Grenzwert für ein Passivhaus bei 0,6 Liter pro Stunde. Durch den Passivhaus-Neubau werden die anfallenden Betriebskosten herheblich reduziert und das betonen wir ja immer wieder die Raum- bzw. Wohnqualität wesentlich verbessert. Deshalb dürften sich auch die Schüler auf ihren Passivhaus-Neubau freuen.

via: Augsburger Allgemeine


Kommentare: (1)

Kategorie: Passivhaus,Passivhaus-Beispiele


PHPP 2007 die neuste Software für Passivhäuser

geschrieben von Stefan am Sonntag, den 17. Juni 2007 um 21:51

Die Software für Passivhäuser <strong>PhPP</strong> vom Passivhaus Institut Darmstadt uwrde neu überarbeitet und verbessert. Das neue <strong>PHPP 2007</strong> bietet nun auch eine verbesserte Internationalisierung, Datenblätter für Nichtwohngebäude, ein verbessertes Verfahren für den Sommerfall, sowie ein neues Datenblatt für Wärmepumpen-Kompaktgeräte. Das Tool kann unter <a href=“http://www.passiv.de/“ target=“_blank“>www.passiv.de</a> heruntergeladen werden und kostet 93 Euro als neue Software und 55 Euro als Aktualisierung für ältere PHPP-Versionen. Dazu kommt noch die Kosten für den Versand.

Tags: ,

Kommentare: (1)

Kategorie: Energiebilanz,Passivhaus


Wie wirtschaftlich ist die Sanierung ihres Hauses?

geschrieben von Stefan am Donnerstag, den 31. Mai 2007 um 17:36

Bei der Frage wie wirtschaftlich die Sanierung ihres Hauses ist, hilft Ihnen die Exel-Tabelle vom Ingenieurbür Nordhoff. Sie müssen nur ein paar Angaben wie Baujahr des Hauses, Energieträger und den Jahresverbrauch eingeben und dann noch ein paar Angaben zu den Flächen des Hauses (Außenwand, Fenster, Kellerdecke, Dachfläche) machen, um die Kostenschätzung für die Dämmmaßnahmen durchführen zu können. Die Tabelle errechnet dann daraus die Investitionssumme und die Energieeinsparung in Prozent.


Kommentare: (1)

Kategorie: Ökologie,Passivhaus,Sanierung


Eisblockwette – wie gut ist ein hölzernes Passivhaus gedämmt?

geschrieben von Stefan am Sonntag, den 29. April 2007 um 10:33

Die alljährliche Eisblockwette kommt dieses Jahr ab dem 27. April nach Potsdam. Dabei wird in einem Passivhaus aus Holz ein ein Kubikmeter großer Eisblock versteckt und es darf darauf gewettet werden wieviel Wasser der Eisblock in 5 Wochen verliert. Taut er oder taut er nicht ist hier die Frage. Das Passivhaus ist nach heutigem Standard optimal gedämmt. Der Schirmherr der Veranstaltung, der brandburgische Oberbürgermeister Jann Jakobs lädt alle Bürger dazu ein eine Wette abzugeben. Zu gewinnen gibt es eine Outdoor-Jacke, eine Funk-Wetterstation, eine Auto-Kühlbox und Digital-Thermometer. Das Passivhaus steht auf der Ecke Brandenburger und Dortustraße. Also mal vorbeischauen und eine Wette abgeben.


Kommentare: (1)

Kategorie: Klimaschutz,Passivhaus,Passivhaus-Beispiele,Termine,Wärmedämmung


weltgrößtes gewerblich genutztes Passivhaus in Ludwigshafen eingeweiht

geschrieben von Stefan am Montag, den 16. April 2007 um 16:43

Gestern war es soweit. In Ludwigshafen wurde das weltweit größte Bürohaus welches nach dem Passivhaus-Konzept gebaut wurde eingweiht. Außerdem wurde es auch gleich noch von der Initiative „Land der Ideen„, welche unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler steht ausgezeichnet. In dem weltweit größten gewerblich genutzen Passivhaus gibt es 550 Büroarbeitsplätze auf einer Fläche von fast 10.000 Quadratmetern. Der Wärmebedarf beträgt aufgrund der sehr guten Wärmedämmung und der dreifach-Verglasung nur 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Geheizt und gekühlt wird das Bürogebäude mit Wasser, welches im Sommer mit Grundwasser aus 95 Metern Tiefe gekühlt und im Winter mit Erwärme und eine Wärmepumpe beheizt wird. Die Energie für die Wärmepumpe produziert eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bürogebäudes. Die Wärmepumpe hat eine Leistung von 40 Kilowatt. Diese Leistung wird eigentlich für zwei Einfamilienhäuser benötigt. Hieran ist also ganz deutlich zu erkennen wie wenig Energie dieses Passivhaus benötigt. Es wird mit diesem Passivhaus sowiel Energie erzeugt wie die Wärmepumpe benötigt, dadurch ist das Bürogebäude im Bereich der Beheizung CO2-neutral.

Sicher die Mietpreise von etwas mehr als 10 Euro pro Quadratmeter sind etwas höher als die ortsübliche Miete. Doch dieser Nachteil wird durch die Ersparnis bei den Heizkosten wieder ausgeglichen. Bis auf 400 Quadratmeter ist das Bürogebäude vollständig vermietet. Also wer noch ein Büro in einem Passivhaus sucht sollte sich beeilen.


Kommentare deaktiviert für weltgrößtes gewerblich genutztes Passivhaus in Ludwigshafen eingeweiht

Kategorie: Passivhaus,Passivhaus-Beispiele


Drexel und Weiss erhält Innovationspreis für aerosmart XLS

geschrieben von Stefan am Donnerstag, den 29. März 2007 um 16:47

Der Innovationspreis „Energieeffizienz und Umwelttechnologie“ geht bei der diesjährigen Immo-Messe in St. Gallen an Drexel und Weiss für ihr aerosmart XLS. Das aerosmart XLS ist ein Kompaktsystem für Heizung, Lüftung, Wärmerückgewinnung und Warmwasserbereitung.

Die thermische Leistung des aerosmart XLS beträgt nach eigenen Angaben 50 bis 100 Prozent mehr als bisher, das sind 2,5 bis 3 kW.
Der Geschäftsführer von Drexel und Weiss Reinhard Weiss meint:

aerosmart XLS verbindet die Vorzüge des Kompaktgerätes mit der Leistungsfähigkeit einer erdreichgekoppelten Wärmepumpe.

Doch das sind nicht die einzigen Vorteile des aerosmart XLS:

Niedrige Investitionskosten und eine Vereinfachung der Peripherie – durch Austausch des bisher luftgeführten Erwärmetauschers – sind die großen Pluspunkte des aerosmart XLS

meint Christof Drexel Geschäftsführer und Entwickler von Drexel und Weiss.

Damit könnte das aerosmart XLS den Passivhaus Markt revolutionieren.


Kommentare deaktiviert für Drexel und Weiss erhält Innovationspreis für aerosmart XLS

Kategorie: Haustechnik,Passivhaus,Passivhaus-Komponenten,Wärmerückgewinnung


Passivhaus Kompendium 2007

geschrieben von Stefan am Mittwoch, den 14. März 2007 um 13:04

Das Passivhaus Kompendium 2007 ist jetzt erschienen. Das Passivhaus Kompendium 2007 informiert Bauherren und Fachleute zu allen Aspekten des Passivhauses. Auf den rund 100 Seiten erfährt man die wichtigsten Grundlagen zum Passivhaus. Auch Fragen und Problemstellungen rund um das Passivhaus werden beantwortet. Aber auch wichtige Einzelaspekte des Passivhauses wie z.B. Vakkum-Isolierung und Dachflächenfenster. Darüber hinaus wird die Förderung und Finanzierung von Passivhäusern erörtet. Zum Schluss findet der Leser auch noch eine umfangreiche Adressensammlung von Herstellern und Lieferanten für das Passivhaus.

Das Passivhaus Kompendium 2007 kostet EUR 6,40. Wer möchte kann auch schon mal in das Passivhaus Kompendium 2007 reinlesen.


Kommentare: (1)

Kategorie: Passivhaus


Passivhaus Projekte

geschrieben von Stefan am Dienstag, den 6. März 2007 um 12:30

Die Projektdatenbank umfasst eine Vielzahl realisierter Passivhaus-Projekte. Die Passivhäuser müssen dabei den Kriterien eines Passivhauses mit dem Nachweisverfahren des Passivhaus Projektierungs Paket (PHPP) genügen. Die Projektdatenbank nimmt auch kostenlos neue Einträge auf.

Darüber hinaus kann man Passivhäuser auch zertifizieren lassen. Die Passivhäuser mit dem Zertifikat „Qualitätsgeprüftes Passivhaus“ erfüllen den Passivhaus-Standard des Passivhaus Instituts.

Energiekennwert Heizwärme < 15 kWh/(m2a) Drucktestluftwechsel n50 < 0,6 h-1 Energiekennwert Primärenergie < 120 kWh/(m2a) sind dabei die Passivhaus-Grenzen die eingehalten werden müssen.


Kommentare deaktiviert für Passivhaus Projekte

Kategorie: Passivhaus,Passivhaus-Beispiele


Fenster des Passivhauses

geschrieben von Stefan am Mittwoch, den 28. Februar 2007 um 20:29

fenster passivhausGibt es in einem Passivhaus spezielle Fenster? Diese Frage muss mit Ja beantwortet werden, denn Fenster für ein Passivhaus sind in der Regel dreifach verglast. Das Besondere der Fenster für ein Passivhaus ist, dass die Fenster im Winter mehr Sonnenenergie in das Passivhaus hineinlassen, als sie Wärme von Innen nach Außen abgeben. Auch die Rahmen der Fenster sind sehr gut gedämmt. Die Fenster wirken wie passive Sonnenkollektoren.

Und was passiert im Sommer wenn die Wärme nicht ins Haus gelangen soll? Im Sommer steht die Sonne höher am Himmel, dadurch ist der Einfallswinkel des Sonnenlichtes steiler. Dadurch wird mehr Sonnenstrahlung von den Fenstern reflektiert statt durchgelassen. Man sollte aber auf die Ausrichtung der Fenster achten. Denn naturgemäß steht die Sonne am höchsten um die Mittagszeit im Süden. Wenn also die Fenster nach Westen oder Osten ausgerichtet sind fällt die Reflektion der Sonnenstrahlung geringer aus, so das es im Sommer leicht zu einer Überhitzung des Passivhauses kommen kann. Deshalb sollten große Fensterflächen im Idealfall südlich ausgerichtet sein.


Kommentare: (3)

Kategorie: Hausbau,Passivhaus,Passivhaus-Komponenten,Wärmedämmung


über uns

Frank Müller - Architekturbüro Müllers Büro

Wir sind ein Architektur und Ingenieurbüro in Berlin. Wir haben uns auf Niedrigenergie- und Passivhäuser spezialisiert. Das Passivhaus erlangt in Zeiten hoher Energiekosten immer mehr an Bedeutung. Wir möchten Sie hier über Passivhäuser und über Neues zu diesem Baukonzept informieren.