geschrieben von Stefan am Dienstag, den 4. März 2008 um 14:29
Passivhäuser zeichnen sich ja durch einen sehr niedrigen Energieverbrauch aus. Ins Detail möchte ich hier gar nicht gehen, dazu habe ich dieses Thema schon sehr oft behandelt. Wer sich noch einmal über die Vorzüge eines Passivhaus informieren möchte, sei auf die Infoseiten zum Passivhaus unseres Architekturbüros verwiesen. Um den Heizwärmebedarf eines Passivhaus zu erreichen braucht das Passivhaus eine Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Zudem sind Passivhäuser extrem gut gedämmt. Ein Sonnenhaus muss nicht so gut gedämmt werden, das soll aber nicht heißen das es nicht trotzdem über eine sehr gute Wärmedämmung verfügen kann. Laut solarserver.de kommt das Sonnenhaus „laut SHI aber selbst bei höherem Heizwärmebedarf mit einer Primärenergiemenge aus, die um den Faktor vier bis fünf niedriger liegt“. Ein Passivhaus benötigt für die Wärmerückgewinnung und Nachheizung der Lüftungsanlagen elektrische Energie. Was bietet sich da mehr an als ein Passivhaus mit einem Sonnenhaus zu kombinieren? Mit dem Gesetz zur Nutzung von erneuerbarer Energie sind auch die Vorraussetzungen für die Finanzierung eines Sonnenhauses geschaffen worden.
Wer sich genauer zum Konzept des Sonnenhauses informieren möchte sein auf diesen Hintergrundartikel verwiesen.
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geschrieben von Stefan am Dienstag, den 5. Februar 2008 um 21:09
Das Passivhaus Kompendium 2008 ist soeben erschienen. das Passivhaus Kompendium 2008 informiert Bauherren zu allen Aspekten des energetischen Bauens speziell aber zu denen des energieeffizienten Passivhauses. Bei dem Passivhaus Kompendium handelt es sich um ein Jahresmagazin, welches seit 2006 herausgegeben wird.
Die aktuelle Ausgabe des Passivhaus Kompendiums bietet mehr Übersicht, vor allem aber mehr Inhalt als die Vorjahresausgabe: Auf 120 Seiten erfährt der Leser alle wichtigen Grundlagen zur Passivhaus-Bauweise und bekommt Antworten auf die wichtigsten Fragen und Problemstellungen rund ums energieeffiziente Bauen. Auch viele interessante Einzelaspekte des Passivhauses werden behandelt, wie etwa die Vakuum-Isolierung, Vor- und Nachteile von Massivbau- oder Holzbauweise, mögliche Stärken von Passivhäusern in Fertigbauweise oder aktuelle Förderungen in der Finanzierung. In einem detaillierten Marktüberblick werden Lüftungskompaktanlagen vorgestellt und verglichen. Ein umfangreicher Adressteil listet die wichtigen Hersteller und Lieferanten rund ums Passivhaus sowie die erfahrenen Architekten und Fachplaner auf.
Das Passivhaus Kompendium 2008 ist für 6,90 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich. Auch über den Buchhandel kann das Magazin bezogen werden;
ISBN 978-3-00-023498-9
Unter www.phk-verlag.de gibt es Leseproben und weitere Bestellmöglichkeiten.
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Kategorie: Passivhaus
geschrieben von Fritz am Sonntag, den 3. Februar 2008 um 14:11
Das zurzeit größte Passivhaus entsteht momentan in Innsbruck. Auf einem 33000 qm großen Gelände errichtet die Wohnbaugesellschaft „Neue Heimat“ für 46 Mill. Euro 354 Wohnungen mit einer Bruttogeschoßfläche von 35000 qm. Die Mehrkosten gegenüber herkömmlicher Bauweise betragen nur 11 Prozent. Ein Teil dieser Mehrkosten übernimmt die Tiroler Wohnbauförderung.
Das Projekt wird mit einer 1000 qm großen Solaranlage, mit Pelletheizungen, Wärmepumpen sowie Wohnraumlüftungsanlagen ausgerüstet. Fertigstellung ist im Frühjahr 2010.
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geschrieben von Fritz am Samstag, den 2. Februar 2008 um 09:21
Im Rahmen der vierten Phase des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser wurden im September 2007 die Potentiale gasförmiger, flüssiger und fester Biobrennstoffe für die Wärmeversorgung von Passivhäusern untersucht.
Thema waren unter anderem die gesammelten praktischen Erfahrungen mit bewährten Anlagenkonzepten, die Biomasse-Potentiale in Deutschland, die Grenzen und möglichen Steigerungen des momentanen Angebotes sowie Strategien zu Aufstellort und Betriebsweise von Wärmeerzeugern, welche auch durch Simulationsrechnungen überprüft wurden.
Der dazugehörige Protokollband 36 „Heizen mit Biobrennstoffen im Passivhaus“ umfasst 155 Seiten und kann zum Preis von 21,50 EUR zzgl. Versandkostenanteil bestellt werden.
www.passiv.de
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geschrieben von Fritz am Freitag, den 1. Februar 2008 um 13:19
Vom 14. bis zum 17. Februar 2008 findet die österreichische Messe Bauen + Wohnen in Salzburg statt. Schwerpunkt in diesem Jahr ist das Passivhaus als Alternative zur konventionellen Bauweise. Besucher können sich zu den Themen Bauen, Wohnen und Energiesparen breit gefächert bei 500 Ausstellern in 14 Hallen informieren. Tickets sind auch online erhältlich.
http://www.bauen-wohnen.co.at/
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geschrieben von Fritz am Donnerstag, den 31. Januar 2008 um 11:19
Ein Nachtrag zum Beitrag „geplanter neuer Baustandard in Großbritannien„:
Auf der offiziellen Seite des europäischen Parlamentes steht unter Punkt 29 zur Steigerung der Energieeffizienz bei Gebäuden:
das Europäische Parlament „fordert die Kommission auf, als verbindliche Bestimmung vorzuschlagen, dass alle neuen Gebäude, die Heizung und/oder Kühlung benötigen, ab 2011 nach Normen für Passivhäuser oder gleichwertigen Normen für Nichtwohngebäude gebaut werden müssen, und eine Bestimmung vorzuschlagen, wonach ab 2008 Lösungen für passive Heizung und Kühlung verwendet werden müssen;“
Europäisches Parlament
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geschrieben von Fritz am Mittwoch, den 30. Januar 2008 um 18:14
In vielen EU-Ländern laufen Planungen, Passivhäuser ab 2015 als Standard vorzuschreiben, um festgesetzte Klimaziele besser zu erreichen. In Großbritannien soll bereits ab 2013 ein Baustandard verpflichtend eingeführt werden, der sind eng am deutschen Passivhausstandard anlehnt. Als weitere Steigerung sollen danach ab 2016 nur noch Nullemissionssiedlungen errichtet werden. Diese werden keinen Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxids mehr verursachen.
Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg, weil der innovative Baustandard auf den Inseln noch deutlich weniger verbreitet als in Deutschland ist. Das bedeutet einerseits eine gute Möglichkeit für deutsche Firmen, die Bauteile für Passivhaushäuser anbieten, ihre Exporte zu steigern, andererseits noch viel Nachholbedarf für britische Baufirmen und Architekten.
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geschrieben von Fritz am Dienstag, den 29. Januar 2008 um 18:05
Vom 14. – bis 16. März findet die inzwischen 10. Immo-Messe in St. Gallen statt. In diesem Jahr wird die Messe erstmals in Verbindung mit den Minergie- und Passivhaus-Tagen laufen. In diesem Zusammenhang werden Seminare zum energetischen Bau und Umbau von Gebäuden angeboten. Bei diesen Bauherrenseminaren soll vor allem Augenmerk auf Möglichkeiten der Energieeinsparungen sowie auf die dazu notwendige Technik und entstehende Kosten gelegt werden. Ein interessanter Vortrag dürfte der Erfahrungsbericht eines Passivhausbewohners sein.
Die Seminare werden von der „IG Passivhaus Schweiz“, vom „Verein Minergie“ sowie von der „AEE Agentur für erneuerbare Energie und Energieeffizienz organisiert“. Zwischen den Seminaren wird der prämierte Film des Friedensnobelspreisträgers Al Gore „Eine unbequeme Wahrheit“ gezeigt.
http://www.immomesse.ch/
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geschrieben von Stefan am Montag, den 14. Januar 2008 um 11:37
Das Passivhaus soll innerhalb der nächsten 10 Jahre zur Standardbauweise im Neubau werden wenn es nach dem Darmstädter IWU-Institut geht. Das Passivhaus zeichnet sich gegenüber den herkömmlichen Neubauten dadurch aus, dass der Primärenergiebedarf für die Warmwasserbereitung und Heizung um ca. ein Drittel gesenkt werden kann. Diese Einsparungen werden z.B. durch eine sehr gute Wärmedammung und durch dreifache Verglasung erreicht. Darüber hinaus lässt sich weiterhin Energie durch eine effiziente Wärmerückgewinnung sparen.
[via: Bund der Energieverbraucher]
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geschrieben von Fritz am Freitag, den 2. November 2007 um 10:06
In Gebäuden, die über eine Lüftungsanlage verfügen, kann es im Winter zu geringen relativen Luftfeuchten kommen. Das liegt daran, dass in der kalten Winterluft nur eine sehr geringe absolute Wassermenge vorhanden ist, weil kalte Luft nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen kann. Warme Luft dagegen kann ein Vielfaches an Feuchtigkeit speichern. Wird diese kalte Luft auf Zimmertemperatur erwärmt, bleibt zwar der absolute Wassergehalt in der Luft identisch, die relative Luftfeuchtigkeit sinkt jedoch rapide ab.
Spätestens bei einer relativen Luftfeuchte von 30 % stellt sich ein Unbehaglichkeitsgefühl ein. Dem kann jedoch durch verschiedene Möglichkeiten entgegen gewirkt werden:
- Reduzierung der Luftwechselrate bis auf minimal 0,25. Dadurch wird weniger trockene Luft in den Raum gebracht.
- Pflanzen im Raum können die Luftfeuchtigkeit erhöhen
- Wärmetauscher mit zusätzlicher Feuchterückgewinnung (sogenannte Enthalpie-Wärmeübertrager)
- zusätzliche maschinelle Luftbefeuchter (welche jedoch einen erhöhten Wartungsaufwand beinhalten)
Weiter Informationen gibt es unter anderem auf Homepage der Passivhaustagung.
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