größtes Passivhaus

geschrieben von Fritz am Sonntag, den 3. Februar 2008 um 14:11

Das zurzeit größte Passivhaus entsteht momentan in Innsbruck. Auf einem 33000 qm großen Gelände errichtet die Wohnbaugesellschaft „Neue Heimat“ für 46 Mill. Euro 354 Wohnungen mit einer Bruttogeschoßfläche von 35000 qm. Die Mehrkosten gegenüber herkömmlicher Bauweise betragen nur 11 Prozent. Ein Teil dieser Mehrkosten übernimmt die Tiroler Wohnbauförderung.

Das Projekt wird mit einer 1000 qm großen Solaranlage, mit Pelletheizungen, Wärmepumpen sowie Wohnraumlüftungsanlagen ausgerüstet. Fertigstellung ist im Frühjahr 2010.


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Passivhaus-Tage

geschrieben von Fritz am Montag, den 29. Oktober 2007 um 16:03

Vom 9. – 11. November 2007 finden wie jedes Jahr im Herbst wieder die Tage des Passivhauses statt. An diesen Tagen öffnen Bewohner von Passivhäusern Interessierten Ihre Häuser. So können zukünftige Bauherren direkten Kontakt zu Gleichgesinnten aufnehmen und sich über die Vorzüge dieser Bauweise informieren. Auf der Seite der „Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland, http://www.ig-passivhaus.de/ gibt es eine übersichtliche Datenbank, mit der Passivhäuser nach verschiedenen Kriterien gesucht werden können. Besitzer von Passivhäusern können dort auch Ihr Gebäude zum „Tag der Offenen Tür“ anmelden.


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Bayern bekommt erste Schule in modularer Massivbauweise mit Passivhaus-Standard

geschrieben von Stefan am Dienstag, den 10. Juli 2007 um 15:52

Demnächst wird die erste Schule Bayerns in modularer Massivbauweise mit Passivhaus-Standard eingeweiht. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan, so das die Schüler das Schuljahr 2007/2008 in dem neuen Gebäude beginnen können. Bei einem sogenannten “Blower-Door-Test” (in der wiki gibts die Erklärung), durch den Energieberater und Architekten Martin Endhardt, wurde ein Wert für die volumenbezogene Luftdurchlässigkeit von 0,2 Litern pro Stunde erreicht. Das ist sehr gut, liegt doch der Grenzwert für ein Passivhaus bei 0,6 Liter pro Stunde. Durch den Passivhaus-Neubau werden die anfallenden Betriebskosten herheblich reduziert und das betonen wir ja immer wieder die Raum- bzw. Wohnqualität wesentlich verbessert. Deshalb dürften sich auch die Schüler auf ihren Passivhaus-Neubau freuen.

via: Augsburger Allgemeine


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Eisblockwette – wie gut ist ein hölzernes Passivhaus gedämmt?

geschrieben von Stefan am Sonntag, den 29. April 2007 um 10:33

Die alljährliche Eisblockwette kommt dieses Jahr ab dem 27. April nach Potsdam. Dabei wird in einem Passivhaus aus Holz ein ein Kubikmeter großer Eisblock versteckt und es darf darauf gewettet werden wieviel Wasser der Eisblock in 5 Wochen verliert. Taut er oder taut er nicht ist hier die Frage. Das Passivhaus ist nach heutigem Standard optimal gedämmt. Der Schirmherr der Veranstaltung, der brandburgische Oberbürgermeister Jann Jakobs lädt alle Bürger dazu ein eine Wette abzugeben. Zu gewinnen gibt es eine Outdoor-Jacke, eine Funk-Wetterstation, eine Auto-Kühlbox und Digital-Thermometer. Das Passivhaus steht auf der Ecke Brandenburger und Dortustraße. Also mal vorbeischauen und eine Wette abgeben.


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weltgrößtes gewerblich genutztes Passivhaus in Ludwigshafen eingeweiht

geschrieben von Stefan am Montag, den 16. April 2007 um 16:43

Gestern war es soweit. In Ludwigshafen wurde das weltweit größte Bürohaus welches nach dem Passivhaus-Konzept gebaut wurde eingweiht. Außerdem wurde es auch gleich noch von der Initiative “Land der Ideen“, welche unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler steht ausgezeichnet. In dem weltweit größten gewerblich genutzen Passivhaus gibt es 550 Büroarbeitsplätze auf einer Fläche von fast 10.000 Quadratmetern. Der Wärmebedarf beträgt aufgrund der sehr guten Wärmedämmung und der dreifach-Verglasung nur 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Geheizt und gekühlt wird das Bürogebäude mit Wasser, welches im Sommer mit Grundwasser aus 95 Metern Tiefe gekühlt und im Winter mit Erwärme und eine Wärmepumpe beheizt wird. Die Energie für die Wärmepumpe produziert eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bürogebäudes. Die Wärmepumpe hat eine Leistung von 40 Kilowatt. Diese Leistung wird eigentlich für zwei Einfamilienhäuser benötigt. Hieran ist also ganz deutlich zu erkennen wie wenig Energie dieses Passivhaus benötigt. Es wird mit diesem Passivhaus sowiel Energie erzeugt wie die Wärmepumpe benötigt, dadurch ist das Bürogebäude im Bereich der Beheizung CO2-neutral.

Sicher die Mietpreise von etwas mehr als 10 Euro pro Quadratmeter sind etwas höher als die ortsübliche Miete. Doch dieser Nachteil wird durch die Ersparnis bei den Heizkosten wieder ausgeglichen. Bis auf 400 Quadratmeter ist das Bürogebäude vollständig vermietet. Also wer noch ein Büro in einem Passivhaus sucht sollte sich beeilen.


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Passivhaus Projekte

geschrieben von Stefan am Dienstag, den 6. März 2007 um 12:30

Die Projektdatenbank umfasst eine Vielzahl realisierter Passivhaus-Projekte. Die Passivhäuser müssen dabei den Kriterien eines Passivhauses mit dem Nachweisverfahren des Passivhaus Projektierungs Paket (PHPP) genügen. Die Projektdatenbank nimmt auch kostenlos neue Einträge auf.

Darüber hinaus kann man Passivhäuser auch zertifizieren lassen. Die Passivhäuser mit dem Zertifikat “Qualitätsgeprüftes Passivhaus” erfüllen den Passivhaus-Standard des Passivhaus Instituts.

Energiekennwert Heizwärme < 15 kWh/(m2a)
Drucktestluftwechsel n50 < 0,6 h-1
Energiekennwert Primärenergie < 120 kWh/(m2a)

sind dabei die Passivhaus-Grenzen die eingehalten werden müssen.


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Dokumentation Bau eines Passivhauses

geschrieben von Stefan am Donnerstag, den 22. Februar 2007 um 13:13

Wer ein Passivhaus bauen möchte hat auf wellenreiter.blog.de die Möglichkeit den Bau eines Passivhauses nachzuvollziehen. Auf der Seite ist der komplette Hausbau, angefangen von der Bodenplatte bis zum Einzug dokumentiert.

Es wird gezeigt wie der Rohbau erfolgte und welche Haustechnik zum Einsatz kommt. Eingesetzt wurden Solekörbe, mit welchem die Frischluft der Lüftungsanlage beheizt wird und eine Lüftungsanlage von Drexel und Weiss. Neben den vielen Bildern zum Hausbau gibt es auch kurze Beschreibungen zu den einzelnen Bauphasen. Der Bau des Passivhauses dauerte insgesamt 5 Monate. Insgesamt erhält man einen guten Eindruck vom Bau eines Passivhauses.


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über uns

Frank Müller - Architekturbüro Müllers Büro

Wir sind ein Architektur und Ingenieurbüro in Berlin. Wir haben uns auf Niedrigenergie- und Passivhäuser spezialisiert. Das Passivhaus erlangt in Zeiten hoher Energiekosten immer mehr an Bedeutung. Wir möchten Sie hier über Passivhäuser und über Neues zu diesem Baukonzept informieren.