Wowereit macht Klimaschutz zur Chefsache

geschrieben von Fritz am Montag, den 9. Juni 2008 um 14:10

Um Berlin beim Energiesparen voranzubringen und um Streitigkeiten bezüglich des Energiethemas zwischen den einzelnen Senatoren zu verhindern, macht Berlins Bürgermeister Wowereit den Klimaschutz zum Chefthema. Solarindustrie und Umwelttechnik sollen offiziell zum neuen Kompetenzfeld der Berliner Wirtschaft erklärt werden.

Weiterhin sollen die Dächer von öffentlichen Gebäuden vermehrt mit Solaranlagen belegt werden. Der Grund für den bisher eher schleppenden Umgang mit diesem Thema liegt in der enormen Verschuldung der Stadt von ca. 60 Milliarden Euro.

Da sich daran jedoch nichts schlagartig ändern wird, kann man nur sehr gespannt sein, in wie weit Wowereit zukünftig Erfolge vorweisen wird.


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Arbeitsplätze und Klimaschutz

geschrieben von Fritz am Samstag, den 7. Juni 2008 um 11:05

Ein Nachtrag zum gestrigen Blog über das Klimaschutzpaket. Heute wurden Zahlen veröffentlicht, in denen ein Beschäftigungsanstieg bis 2020 in der Umweltbranche von ca. 500.000 erwartet wird. Der jähliche Umsatz im Umweltsektor wird sich voraussichtlich von heute ca. 25 Mrd. € auf 100 Mrd. € erhöhen. Die genauen Zahlen gibt es beim Umweltministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.


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Bundesregierung beschließt Klimaschutzpaket

geschrieben von Fritz am Freitag, den 6. Juni 2008 um 23:06

Der Bundestag hat heute ein umfassendes Klimaschutzpaket auf den Weg gebracht. Ob folgende Maßnahmen ausreichen, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 % zu reduzieren ist zwischen den Parteien jedoch noch strittig:

  1. Der Anteil an Heizwärme aus klimafreundlichen Quellen soll von heuet 6 % auf 14 % im Jahr 2020 steigen. Dieses soll durch die Pflicht erreicht werden, bei Neubauten einen bestimmten Anteil der Heizwärme zukünftig aus Sonne, Biogas, Holz oder Erdwärme zu gewinnen. Bei Altbauten wird es erst einmal jedoch kein Pflicht zum Austausch oder Modernisierung geben.
  2. Die Ökostrom-Förderung wird neu gestaltet. Offshore-Windräder werden zukünftig mehr gefördert, Windräder an Land und Solaranlagen dagegen weniger. Der Ökostromanteil an der deutschen Stromerzeugung soll bis 2020 von derzeit 12 % auf 25 – 30 % wachsen.
  3. Der Anteil an Kraft-Wärme-Kopplung soll sich ebenfalls erhöhen, von derzeit 12 % auf 25% im Jahr 2020. Dazu werden zukünftig 750 Millionen Euro jährlich an Fördermittel bereitgestellt

Auch wenn diese 750 Millionen Euro sich als Kosten darstellen, sollte nicht vergessen werden, dass sich daraus auf der anderen Seite nicht nur ein kleiner Stein für den Klimaschutz entwickelt. Ganz nebenbei wirken sich solche Förderungen sehr positiv auf den Arbeitsmarkt aus.

Weitere Infos unter anderem direkt auf der Seite der Bundesregierung und der DENA.


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Stiftung Warentest bringt test SPEZIAL Energie heraus

geschrieben von Fritz am Samstag, den 26. April 2008 um 09:42

Am 31. Mai 2008 bringt Stiftung Warentest ein nicht nur für zukünftige Bauherren wichtiges Sonderheft mit dem Thema Energie heraus. Darin geht es um Strom sparen, Wärmeschutz verbessern und um Fördermittel. Die voraussichtlichen Themen sind:
– Ölbrennwertkessel: Im Test alle okay?
– Solaranlagen: Die besten für Warmwasser
– Wärmepumpen: Energie aus der Umwelt
– Energiesparlampen: Die Dauerbrenner
– Klimageräte: Kühlen Kopf bewahren
– Heizkörperventile: Sparsamer Dreh
– Grüner Strom: Zeit zum Wechseln

Weiter Infos zu dem in Kürze erscheinenden Heft unter: www.test.de


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Wohnungsbauförderung für Passivhäuser

geschrieben von Fritz am Donnerstag, den 27. März 2008 um 10:12

Auf der Energiesparmesse in Wels haben sich die österreichischen Regierungsparteien darauf geeinigt, die Voraussetzungen für die Wohnungsbauförderung zu ändern. Demnach wird angestrebt, ab 2012 nur noch mehrgeschossigen Wohnungsbau und ab 2013 nur noch Privathäuser zu fördern, die den Passivhausstandard erfüllen. Allerdings ist die Realisierung noch von einer Evaluierung abhängig, die die technische Machbarkeit, die Benutzerakzeptanz und den ökologischen Nutzen klären soll. Wenn die Evaluierung jedoch keinen gravierenden Nachteile ergibt, ist mit einer Einführung auf Grund des gemeinsamen politischen Willen zu rechnen.


			
			
			

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Es werden weniger Häuser gebaut in Deutschland

geschrieben von Stefan am Freitag, den 21. März 2008 um 13:22

Nach dem Wegfall der Eigenheimzulage werden in Deutschland wieder weniger Häuser gebaut. Die Genehmigung zum Hausbau sanken im letzten Jahr um ein Viertel. Besonders schmerzlich ist jedoch der Rückgang beim Bau von Ein- oder Zweifamilienhäuser. Hier sanken die Bauanträge sogar um ein Drittel. Bei den Mehrfamilienhäusern sieht es etwas besser aus. Hier war nur ein Rückgang von rund 12 Prozent zu vermelden.

Die Bundesregierung will nun diesen Trend der durch den Wegfall der Eigenheimzulage ausgelöst wurde stoppen. Deshalb einigte man sich im Februar auf das sogenannte „Wohn-Riester„. Dabei können Häuslebauer ihre gesparten Riesterbeträge auch zum Kauf einer Immobilie oder zum Bau eines Hauses verwenden.


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Gesetz zur Nutzung von erneuerbarer Energie

geschrieben von Stefan am Samstag, den 23. Februar 2008 um 14:59

Mit einem Passivhaus kann man viel Energie sparen doch die Bemühungen müssen noch weiter gehen. Aus diesem Grunde diskutierte vorgestern der Bundestag über Gesetze zur nachhaltigen Energieversorgung, also der Nutzung von erneuerbaren Energien. Im letzten Jahr hatte der Bundestag ein Energie- und Klimaschutzprogramm verabschiedet. Diese Gesetze sind Teil desselben. Wenn es nach der Bundesregierung geht soll der Anteil an erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 um 25-30 Prozent ansteigen. Daraus ergeben sich solch Fragen wie z.B. welche erneuerbaren Energien zugelassen werden sollten. Im Gesetz zur „Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich“ ist vorgesehen das Gebäude die ab dem 1. September 2009 fertig gestellt werden ihren Energiebedarf durch anteilige Nutzung von erneubaren Energien, wie z.B. Umweltwärme, Solarenergie, Nutzung von Biomasse oder Geothermie decken müssen. Eine Ausnahme gibt es lediglich bei kleinen Häusern mit einer Nutzungfläche unter 50 Quadratmetern und bestimmten gewerblich genutzten Gebäuden. Dabei ist aber der Umfang der Nutzung der erneuerbaren Energien abhängig von der erneuerbaren Energie selber. So ist z.B. bei der Nutzung von Solarenergie vorgesehen, dass die Kollektorfläche mindestens 0,04 je Quadratmeter Nutzfläche beträgt. Gefördert werden die erneuerbaren Enegien, wie z.B. Solaranlagen und Wärmepumpen durch den Bund jedes Jahr (2009 – 2012) bis zu einer Höhe von 500 Millionen Euro. Und auch an die Kontrolle wurde gedacht. Die zur Nutzung von erneubaren Energien verpflichteten Hauseigentümer müssen die Nutzung der erneuerbaren Energien nachweisen. Dazu ist auch vorgesehen, dass Behörden befugt sind zur Kontrolle der Nutzung von erneuerbaren Energien Grundstücke und Häuser betreten dürfen. Wer gegen die Nutzungs- oder Nachweispflicht für erneuerbare Energien verstößt muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen.


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proKlima – Klimaschutz-Fond

geschrieben von Fritz am Donnerstag, den 31. Januar 2008 um 10:09

Der erste Klimaschutz-Fond in Deutschland und Europa – proKlima- existiert nun schon 10 Jahre. Dabei handelt es sich um ein Modell für die lokale, freiwillige, kooperative Umsetzung der Klimaschutzziele von Rio. Mit dabei sind die Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze (proKlima-Fördergebiete) sowie die Stadtwerke Hannover AG. Von 1998 bis 2007 wurden Fördermittel in Höhe von 40 Millionen Euro bewilligt. Der größte Teil dieser Summe stammt von den Stadtwerken Hannover.
Fördermittel kann erhalten, dessen Bauvorhaben in den pro-Klima Fördergebieten entstehen soll. Förderprogramme gibt unter anderem für Altbausanierungen, Neubauten, Schulen und Vereinsgebäude.
http://www.proklima-hannover.de/


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Photovoltaik

geschrieben von Stefan am Dienstag, den 29. Januar 2008 um 13:39

Ob man nun ein Passivhaus oder ein Niedrigenergiehaus (NEH) baut oder nicht, mit einer Photovoltaik-Anlage können sie richtig Energiesparen. Und das beste an einer Photovoltaik-Anlage ist, dass der Erwerb und die Installation einer Photovoltaikanlage auch noch staatlich gefördert wird. Die KfW hat dafür eigens ein Förderprogramm „Solarstrom Erzeugen“ aufgesetzt. Dabei werden durch dieses Förderprogramm Photovoltaik-Anlagen bis zu einem Darlehensvolumen von 50.000 EUR gefördert. Finanziert werden dabei die Investitionskosten, die Kosten für Messeinrichtungen, Montagekosten, Netzanschlusskosten und Planungskosten. Dabei kann es bei dem Bauvorhaben um die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage, die Erweiterung einer Photovoltaik-Anlage oder den Erwerb einer Photovoltaik-Anlage gehen. Ob sich die Kosten für eine Photovoltaik-Anlage wirklich lohnen und auch amortisieren können Sie mit dem Investitions-Rechner für Photovoltaikanlagen nachprüfen.

Webtipp: Weitere Informationen rund ums Bauen und Renovieren.


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Heizkosten sparen

geschrieben von Stefan am Montag, den 21. Januar 2008 um 10:39

Heizkosten sparen ist langsam im Bewusstsein der Deutschen angekommen. Bei den aktuell hohen Heizkosten versuchen viele Deutsche nach einer aktuellen Umfrage der Immowelt.de Heizkosten zu sparen und frieren lieber. 90 Prozent der Deutschen versuchen denach bewusst Heizkosten zu sparen. Darunter leidet natürlich die Wohnbehaglichkeit, aber das nehmen immerhin noch 41,6 Prozent der Befragten in Kauf. Jeder Fünfte Deutsche friert lieber statt zu heizen um so Heizkosten zu sparen. 20 Prozent heizen nicht die ganze Wohnung, sondern nur einzelne Räume. Die andere Hälfte der Deutschen spart nicht ganz so emsig Heizkosten, beschränkt sich in den kalten Wintermonaten auf Maßnahmen wie z.B. Stoßlüften. Und ganze 10 Prozent der Deutschen interessiert das Thema Heizkosten sparen nicht. Sie heizen wie bisher ohne darauf zu achten Heizkosten zu sparen.

Heizkosten sparen geht aber auch anderes. So können durch gut isolierte Fenster die Heizkosten gesenkt werden. Und eine Wärmepumpe, sie werden seit Jahresbeginn durch die BAFA gefördert helfen ganz bewusst Heizkosten zu sparen. Die Anträge können über die Webseite des BAFA bezogen werden. Und es können sogar Wärmepumpen gefördert werden, die bereits seit einem halben Jahr in Betrieb sind. Es ist lediglich der Nachweis zu bringen, dass durch die Wärmepumpe Heizkosten eingespart wurden.


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über uns

Frank Müller - Architekturbüro Müllers Büro

Wir sind ein Architektur und Ingenieurbüro in Berlin. Wir haben uns auf Niedrigenergie- und Passivhäuser spezialisiert. Das Passivhaus erlangt in Zeiten hoher Energiekosten immer mehr an Bedeutung. Wir möchten Sie hier über Passivhäuser und über Neues zu diesem Baukonzept informieren.