geschrieben von Fritz am Dienstag, den 1. April 2008 um 21:01
Ab dem Wintersemester 2008/09 gibt es an der Fachhochschule Erfurt den neuen Masterstudiengang „Passivhaus +“. Nach 4 Semestern erlangen die Studenten den Master of Arts. Zugelassen sind alle Absolventen mit Diplom– oder Bachelorabschluss.
In dem Studium werden analytische, experimentelle und konzeptionelle Fähigkeiten zur Entwicklung neuer, innovativer Gebäudekonzepte vermittelt. Die Themengebiete Energie und Architekturentwurf, Energie und Neue Technologien sowie Energie und Stadtentwicklung werden bearbeitet. Den Abschluss findet das Studium mit einem komplexen Thesis-Projekt. Weiterhin wird eine „Qualifizierung zum Zertifizierten Passivhausplaner“ (durch das Passivhausinstitut Darmstadt) im Rahmen der Ausbildung angeboten.
Nähere Informationen erhält man am Samstag, den 5. April von 10 bis 16 Uhr am FH-Informations-Tag in Erfurt.
www.fh-erfurt.de/ar
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geschrieben von Fritz am Freitag, den 28. März 2008 um 16:20
Die KfW Bank hat zum 26. 03. 2008 die Zinsen erhöht. Das betrifft allerdings nicht alle Kreditprogramme, sondern bisher nur folgende, dafür revante: „Wohnraum modernisieren Öko-plus“, „Ökologisch bauen – Energiesparhaus 40 und Passivhaus“ sowie das „CO2-Gebäudesanierungsprogramm“.
Anscheinend beginnt die Immobilien- und Bankenkrise auf den Endverbraucher bzw. Bauherren durchzuschlagen. Weitere Informationen natürlich bei der KfW-Bank oder direkt in Kurzform als Zinstabelle.
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geschrieben von Fritz am Freitag, den 28. März 2008 um 12:20
Unser Nachbarland Österreich ist einer der Vorreiter im Passivhaus-Bau. Das Land hat den höchsten Passivhausanteil pro Kopf. Im Februar 2008 wurde das 2500. Passivhaus fertig gestellt, die Nutzfläche beträgt damit inzwischen rund 1,8 Millionen Quadratmeter in Passivhausstandard. In ca. 4.000 Wohneinheiten genießen die Bewohner den Wohnkomfort eines Passivhauses und bereits in zwei Jahren werden ca. 30% aller Neubauten Passivhäuser sein. Vor allem ist diese Entwicklung der IG Passivhaus zu verdanken, ein unabhängiges Netzwerk mit hoher fachlicher Kompetenz. Die IG Passivhaus Österreich hat sich zum Ziel gesetzt, die Vorgaben des Europäischen Parlaments einzuhalten und in Österreich, als erstes Land Europas, bis 2011 den Passivhausstandard als allgemeinen Standard einzuführen.
http://www.igpassivhaus.at/
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geschrieben von Fritz am Donnerstag, den 27. März 2008 um 10:12
Auf der Energiesparmesse in Wels haben sich die österreichischen Regierungsparteien darauf geeinigt, die Voraussetzungen für die Wohnungsbauförderung zu ändern. Demnach wird angestrebt, ab 2012 nur noch mehrgeschossigen Wohnungsbau und ab 2013 nur noch Privathäuser zu fördern, die den Passivhausstandard erfüllen. Allerdings ist die Realisierung noch von einer Evaluierung abhängig, die die technische Machbarkeit, die Benutzerakzeptanz und den ökologischen Nutzen klären soll. Wenn die Evaluierung jedoch keinen gravierenden Nachteile ergibt, ist mit einer Einführung auf Grund des gemeinsamen politischen Willen zu rechnen.
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geschrieben von Fritz am Mittwoch, den 26. März 2008 um 23:03
Der „Erfinder des Passivhauses“ – Dr. Wolfgang Feist lehrt ab März an der Universität Innsbruck am Lehrstuhl Bauphysik. Einen herzlichen Glückwunsch an die Uni und an all seine zukünftigen Studenten.
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geschrieben von Fritz am Sonntag, den 3. Februar 2008 um 14:11
Das zurzeit größte Passivhaus entsteht momentan in Innsbruck. Auf einem 33000 qm großen Gelände errichtet die Wohnbaugesellschaft „Neue Heimat“ für 46 Mill. Euro 354 Wohnungen mit einer Bruttogeschoßfläche von 35000 qm. Die Mehrkosten gegenüber herkömmlicher Bauweise betragen nur 11 Prozent. Ein Teil dieser Mehrkosten übernimmt die Tiroler Wohnbauförderung.
Das Projekt wird mit einer 1000 qm großen Solaranlage, mit Pelletheizungen, Wärmepumpen sowie Wohnraumlüftungsanlagen ausgerüstet. Fertigstellung ist im Frühjahr 2010.
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geschrieben von Fritz am Samstag, den 2. Februar 2008 um 09:21
Im Rahmen der vierten Phase des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser wurden im September 2007 die Potentiale gasförmiger, flüssiger und fester Biobrennstoffe für die Wärmeversorgung von Passivhäusern untersucht.
Thema waren unter anderem die gesammelten praktischen Erfahrungen mit bewährten Anlagenkonzepten, die Biomasse-Potentiale in Deutschland, die Grenzen und möglichen Steigerungen des momentanen Angebotes sowie Strategien zu Aufstellort und Betriebsweise von Wärmeerzeugern, welche auch durch Simulationsrechnungen überprüft wurden.
Der dazugehörige Protokollband 36 „Heizen mit Biobrennstoffen im Passivhaus“ umfasst 155 Seiten und kann zum Preis von 21,50 EUR zzgl. Versandkostenanteil bestellt werden.
www.passiv.de
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geschrieben von Fritz am Freitag, den 1. Februar 2008 um 13:19
Vom 14. bis zum 17. Februar 2008 findet die österreichische Messe Bauen + Wohnen in Salzburg statt. Schwerpunkt in diesem Jahr ist das Passivhaus als Alternative zur konventionellen Bauweise. Besucher können sich zu den Themen Bauen, Wohnen und Energiesparen breit gefächert bei 500 Ausstellern in 14 Hallen informieren. Tickets sind auch online erhältlich.
http://www.bauen-wohnen.co.at/
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geschrieben von Fritz am Donnerstag, den 31. Januar 2008 um 11:19
Ein Nachtrag zum Beitrag „geplanter neuer Baustandard in Großbritannien„:
Auf der offiziellen Seite des europäischen Parlamentes steht unter Punkt 29 zur Steigerung der Energieeffizienz bei Gebäuden:
das Europäische Parlament „fordert die Kommission auf, als verbindliche Bestimmung vorzuschlagen, dass alle neuen Gebäude, die Heizung und/oder Kühlung benötigen, ab 2011 nach Normen für Passivhäuser oder gleichwertigen Normen für Nichtwohngebäude gebaut werden müssen, und eine Bestimmung vorzuschlagen, wonach ab 2008 Lösungen für passive Heizung und Kühlung verwendet werden müssen;“
Europäisches Parlament
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geschrieben von Fritz am Donnerstag, den 31. Januar 2008 um 10:09
Der erste Klimaschutz-Fond in Deutschland und Europa – proKlima- existiert nun schon 10 Jahre. Dabei handelt es sich um ein Modell für die lokale, freiwillige, kooperative Umsetzung der Klimaschutzziele von Rio. Mit dabei sind die Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze (proKlima-Fördergebiete) sowie die Stadtwerke Hannover AG. Von 1998 bis 2007 wurden Fördermittel in Höhe von 40 Millionen Euro bewilligt. Der größte Teil dieser Summe stammt von den Stadtwerken Hannover.
Fördermittel kann erhalten, dessen Bauvorhaben in den pro-Klima Fördergebieten entstehen soll. Förderprogramme gibt unter anderem für Altbausanierungen, Neubauten, Schulen und Vereinsgebäude.
http://www.proklima-hannover.de/
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